Textfeld: Die Gruppe
Das JugendTHEATERprojekt Jever ist mittlerweile in seinem dritten Arbeitsjahr. Schulformübergreifend proben SchülerInnen der 7ten bis 9ten Klasse in einem Mehrzweckraum des Jugendzentrums Bahnhofshotel Jever wöchentlich montags an der aktuellen Produktion. Übers Jahr stehen überdies an zwei bis drei Wochenenden alle Räumlichkeiten des Hauses für Proben zur Verfügung. 
Geleitet wird das Projekt vom Theaterpädagogen Kai Jasper Lorenz, der im einzelnen durch die Arbeit von Musikern und Kunstpädagogen unterstützt wird.
Aufführungen finden in der Regel im eigenen Hause, in der Stadtaula Jever und Schulen des Nordens statt - wir kommen darüber hinaus auch gerne zu Ihnen!
 
Das Stück
Im Athenée des Jahres 2222 herrscht das Chaos. Die Stadt gehört den Jugendlichen, die hier selbstbestimmt ohne Erwachsene leben können. Doch aus dieser Freiheit wächst nichts als Streit. Besonders die Jungs der Stadt bekriegen sich und kehren nach ihren Kämpfen mit immer schlimmeren Verletzungen zu ihren Freundinnen zurück. Athenée besteht zu dieser Zeit aus den Stadtteilen Metarapolisian, Sitoah und Ssilooc. So verschieden sich die BewohnerInnen dieser Viertel auch zeigen, das Leben der Jungs diktiert der Kampf, während den Mädchen vor allem an ihrem Image und Freizeitvergnügen gelegen ist. 
Als Lysistrata den Krieg nicht mehr erträgt, entdeckt sie ein uraltes Buch, das ihren Namen trägt und alles wird anders ...?!
 
Lysistrata 
- Tussenpower anno 2222 ist eine Bearbeitung der (fast) gleichnamigen Komödie von Aristophanes aus dem Jahr 411 vor Christus. 
Von März bis November 1999 entdeckten SchülerInnen der siebten bis neunten Klasse mit dem Regisseur und Theaterpädagogen Kai Jasper Lorenz die antike aber ganz offensichtlich zeitlose Geschichte neu. 
Wie schon bei den erfolgreichen Vorgängerstücken ‘School’s out’ und „Xixaxus Rache“, entstanden Bühnenbild und Kostüme durch eine Jugendgruppe der Kunstschule ‘Kiebitz’ Jever, diesmal unter der Leitung von Andreas Reiberg und Karin Judick.
Die Musik zu dem etwa anderthalbstündigen Stück schrieb Birthe Schwarz..
 
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