Apr.
17

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Kommentar

Autorinnenporträt: Linda Springer

Theater ist meine Leidenschaft, mein Elixier. Die Zauberkraft des Theaters fasziniert mich seit meiner Kindheit. Während der Schulzeit spielte ich in einer freien Theatergruppe meine ersten ernsthaften Rollen.

Nach dem Studium der Fächer Sport und Geschichte und der Geburt meiner beiden Kinder gründete ich 1996 gemeinsam mit zwei Mitstreiterinnen das „Vitus Theater“ in meiner Heimatstadt St. Veit an der Glan. Unser Ziel war es, dem ernsten Theater – und besonders dem Frauentheater – Raum und Stimme zu geben. 2026 dürfen wir auf 30 Jahre kontinuierlicher Theaterarbeit zurückblicken.

Seit vielen Jahren schreibe ich eigene Stücke und Theatertexte – für das Vitus Theater ebenso wie für Schul- und Jugendtheater. Besonders liebe ich Märchenstoffe. Sie bergen, wie die großen Klassiker auch, alle Facetten menschlicher Gefühle: Liebe, Angst, Mut, Verlust, Sehnsucht und Verwandlung. Jedes Märchen erzählt im Grunde eine Coming-of-Age-Geschichte – von Selbstfindung, Herausforderung und innerer Reifung. Diese alten Stoffe sind zeitlos; sie lassen sich immer wieder neu erzählen, verwandeln, an die Gegenwart anpassen – und gerade darin liegt ihre Kraft für das Jugendtheater.

Seit 2013 leite ich die Theatergruppe am Centrum für Humanberufliche Schulen (CHS) in Villach. Das Schultheater ist für mich weit mehr als ein Unterrichtsprojekt: Es vermittelt Empathie, Ausdruck, Verantwortung, Teamgeist – und nicht zuletzt Lebensfreude.

Der Zusammenhalt während der Proben, das gemeinsame Ringen um eine Szene, die Spannung kurz vor dem Auftritt und die strahlenden Gesichter nach einer gelungenen Premiere – das alles sind für mich die Ingredienzien des Zauberelixiers Theater.

 

 

Bisher aus der Feder von Linda Springer erschienen im Theaterverlag theaterbörse sind die beiden Stücke  Blaubart und Das Bildnis des Dorian Gray

 

 

 

 

 

 

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Apr.
15

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Komödie für das Erwachsenentheater: Hasenohren

Hans-Heinrich ist 30 Jahre alt und macht noch immer keine Anstalten, sich einen Job zu suchen, geschweige denn aus der elterlichen Wohnung auszuziehen. Stattdessen: Fernsehen und Videospiele rund um die Uhr. Den Vorschlag seiner Mutter Charlotte, ihn mit der zehn Jahre älteren Jennifer-Jasmin zu verkuppeln, lehnt Vater Richard rigoros ab. Denn Jennifers Vater ist sein Intimfeind, der ihm schon zu Schulzeiten ständig „Hasenohren“ gemacht hat – und später sogar auf seinem einzigen Hochzeitsfoto!
Doch als dann die junge und attraktive Sandra vor Richards Haustür steht und ganz dringend eine Unterkunft sucht, ändert der alte Schwerenöter Richard ruckzuck seine Meinung und tut alles dafür, dass sein Sohn ganz schnell auszieht und die attraktive Untermieterin einziehen kann.

 

Weitere Informationen zu dieser zweistündigen Komödie von Matthias Lang unter folgendem Link: Hasenohren

 

 

 

 

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Apr.
13

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Kommentar

Frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm: Blaubart

Ein weiteres neues Theaterstück der Autorin Linda Springer ist Blaubart, frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm:

Ein verliebtes Mädchen, ein dämonischer Verführer, ein unheimliches Schloss,

ein schreckliches Geheimnis und ein verhängnisvolles Verbot.

 

„Dieses Verbot darf sie nicht brechen, darfs nicht brechen!

Sie muss es ihm versprechen, versprechen!“

 

Das Märchen Blaubart zeigt die Initiationsreise eines Mädchens zur Frau. Sie verfällt dem Verführer Blaubart, der die patriarchale Machtgewalt verkörpert. Nur durch Neugier und Mut gelingt es ihr der zerstörerischen Kraft Blaubarts und ihrer Gefangenschaft zu entrinnen. Das Märchen zeigt auch wie sich Frauen durch den Willen zur Selbstbestimmung und aus eigener Kraft aus verhängnisvollen Lebensumständen und einer toxischen Beziehung befreien können.

 

Inhalt

Ein junges Mädchen aus armem Hause verliebt sich in den attraktiven, aber auch unheimlichen Ritter Blaubart. Er nimmt sie mit auf sein Schloss. Dort darf sie die Herrin sein und ihren Reichtum genießen.  Blaubart jedoch hütet ein schreckliches Geheimnis und erteilt seiner jungen Frau ein verhängnisvolles Verbot. Sie darf jeden Raum im Schloss betreten nur einen nicht.

 

Die Schlüssel sperren alle Räume. Alle darf sie sehn, in alle darf sie gehen.

Nur in den einen nicht, tief, im Verlies, ist diese Kammer.

Versperrt mit einem Schlüsselein, ganz aus Gold, schmucklos klein.

Verboten ists in diesen Raum zu sehn, verboten ists hinein zu gehen.

 

 

 

 

 

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Autorinnenporträt: Linda Springer

Freitag, 17. April 2026

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Komödie für das Erwachsenentheater: Hasenohren

Mittwoch, 15. April 2026

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Montag, 13. April 2026

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