Jan
26

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Kommentar

Autorenporträt: Heinz Gerlach

Aus dem fernen Ecuador berichtet heute unser Autor Heinz Gerlach über seinen Werdegang als Bühnenautor und seine Begeisterung für die Theaterbühne:

„Meine erste Bühnenerfahrung hatte ich als Oberschüler in der Operette „Das Land des Lächelns“ von Franz Lehár im Theater unserer Stadt.

Vom Scheinwerferlicht war ich dabei so geblendet, dass ich das Publikum kaum erkennen konnte, aber gleichzeitig so fasziniert , dass ich gar nicht von der Bühne wollte, bis mein Hintermann, ein kräftiger Mitschüler, der ebenso wie ich als Statist tätig war, die Tragbahre auf welcher eines der vier Mandschu-Mädchen sass, die der chinesische Prinz nach alter Tradition ehelichen musste, mir durch ein Rucken und Zerren mitteilte, dass es jetzt Zeit wäre mit einer Rechtswende die Bühne zu verlassen. Mein letzter Blick in die Zuschauerreihen wurde mit einem Klick des lokalen Fotoreporters festgehalten und prompt war ich am nächsten Tag neben dem chinesischen Prinzen und seinen vier Mandschu-Mädchen in der Zeitung.
Mir war sofort klar, dass ich einen derartigen Erfolg nur schwer toppen könnte und beschränkte mich danach in den kommenden Jahrzehnten auf meine Rolle als Theaterzuschauer.
Nur innerhalb meines Berufes als Erwachsenenbildner war ich als Leiter von Seminaren und Workshops oft in vorderster Reihe aktiv und versuchte den TeilnehmerInnen Themen wie Organisationsentwicklung, Konfliktmanagement, Kommunikation oder Projektplanung mit spielerischen, dynamischen und kreativen Methoden zu vermitteln.
Dies erfolgte innerhalb der Entwicklungszusammenarbeit ab 1984 in Ecuador und später in Peru und Bolivien, anfänglich noch zu einem Zeitpunkt, in dem das Telefonieren sehr teuer war und die transatlantische Verbindung von Unterbrechungen und Rauschen begleitet wurde.

Mein Freundeskreis in Deutschland freute sich deshalb umso mehr über meine handschriftlichen Berichte zu den zahlreichen kulturellen Gegensätzen und den daraus resultierenden Eingewöhnungsschwierigkeiten, die per Brief oder Postkarte aus den fernen Ländern kamen.
Die neuen, schnellen und preisgünstigen Kommunikationstechnologien unseres digitalen Zeitalters beendeten meine Ära des Briefeschreibens. Während dieser Umbruchphase erinnerte ich mich an die Zeit als Mitherausgeber der Schülerzeitung unseres Gymnasiums, begann erneut das Buch von Wilhelm Weischedel „Die philosophische Hintertreppe“ zu lesen und mich mit dem Leben und Denken der gelehrten Frauen und Männer zu beschäftigen.

Heraus kam ein Theaterstück, dessen Ausarbeitung mir persönlich sehr viel Freude bereitete.
Ob ich nun über diese Hintertreppe erneut auf die Bretter, die die Welt bedeuten, gelange, steht in den Sternen. Aber bis dahin genieße ich den Ausblick in den Nachthimmel.“

 

Hier gelangt ihr direkt zum Theaterstück von Heinz Gerlach: Haltestelle Horizont

 

 

 

 

 

#bühne #theaterbühne #bühnenautor #theatertext #theaterstück #autor

Jan
25

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Noch mehr Sketche für Erwachsene

Lachen ist nicht nur gesund, es macht das Leben auch um einiges leichter.

Nach Sketche und Sketche II kommen hier insgesamt neun neue Sketche aus der Feder von Hubertus Nowack. Sie eröffnen gerade in Zeiten von Krisen und politischem Versagen den Mühseligen und Beladenen unter uns wieder neue, überraschende Perspektiven.

Es darf herzhaft gelacht werden über all die vielen Autoritätspersonen unserer Kindheit, als da sind Lehrer, Ärzte, Priester, aber auch strenge Frauen.

 

Hier könnt ihr euch einen ersten Eindruck verschaffen: Sketche III

 

 

 

 

#sketche #lachen #lachenistgesund #sketchefürerwachsene

Jan
23

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Jugendtheater: Tessas Tyrannei

Ein gesellschaftskritisches Theaterstück für Jugendliche, welches sich mit dem Thema Ausgrenzung beschäftigt.
Geschrieben hat es unser neuer Autor Felix Langen:

Tessa und Mike sind ein Paar. Doch als Emily, eine alte Freundin von Mike, zurück in die Stadt kommt, beginnt ihre Beziehung zu zerfallen. Um ihren Freund zu behalten, heckt Tessa einen Plan aus. Sie will ihn eifersüchtig machen und beauftragt eine Mitschülerin, ein Foto zu fälschen, auf dem sie mit einem jungen Lehrer beim Küssen zu sehen ist. Dieses stellt Tessa kurz darauf während einer Party ins Internet. Doch ihr Plan scheitert: Mike, alle Mitschüler:innen und selbst ihre engsten Freunde wenden sich von Tessa ab.

Neun Rollen sind in diesem Jugendtheaterstück zu vergeben. Die Spieldauer beträgt 40 Minuten.

Erfahrt hier alles über dieses neue Theaterstück: Tessas Tyrannei

 

 

 

#jugend #jugendtheater #jugendtheaterstück #jugendthemen #ausgrenzung #medienkritik

Autorenporträt: Heinz Gerlach

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„Laterna Mystica“ begeistert mit Charles Dickens

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Die Laienspielgruppe „Laterna Mystica“ aus Knittlingen führte im Rahmen des Knittlinger Weihnachtsmarktes zweimal das Theaterstück Eine Weihnachtsgeschichte – nach Charles Dickens, verfasst von unserer Autorin Edeltraud Amira, auf. 25…

Autorenporträt: John Schöllgen

Montag, 16. Januar 2023

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Philosophisch: Haltestelle Horizont

Donnerstag, 5. Januar 2023

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Ein neues Theaterjahr beginnt

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Wieder startet ein neues Theaterjahr. 2022 haben wir über 65 neue Theaterstücke in unseren Verlag aufgenommen. Da fällt die Auswahl nicht leicht, das beste für die eigene Theatergruppe…

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Freitag, 23. Dezember 2022

Das gesamte Team der theaterboerse wünscht ein gesundes, fröhliches Weihnachtsfest. Ganz langsam kehrt Normalität auf den Theaterbühnen ein. Es wird wieder Theater gespielt und uns erreichen großartige Spielberichte…

Autorinnenporträt: Susanne Fuß

Dienstag, 20. Dezember 2022

Heute stellt sich unsere Autorin Susanne Fuß mit einem interessanten Porträt bei euch vor: „Mein Weg zur Dramenautorin begann auf just der Bühne, auf der mein erstes Stück…

Autorinnenporträt: Dr. phil. Ethery Inasaridse

Dienstag, 6. Dezember 2022

Kürzlich stellten wir das neueste Theaterstück Das schönste Weihnachtsgeschenk von unserer Autorin Dr. phil. Ethery Inasaridse vor. Heute erfahrt ihr mehr über das Arbeiten und Wirken dieser interessanten Autorin:   „Mit…