Okt.
5

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Kommentar

Wenn die Fiktion die Realität einholt: „Bestseller“

Wenn Fiktion auf Realität trifft, erwachen die bizarrsten Träume eines verkannten Schriftstellers in Karsten Harms‘ neuestem Werk zum Leben.

Bestseller bewegt sich gekonnt zwischen absurdem Theater, philosophischen Tiefgängen, anspruchsvoller Dramatik und spritzigem Humor. Mit den zentralen Themen wie der künstlerischen Schaffenskrise und Schreibblockaden bietet das vielschichtige Stück ein intelligentes sowie mitreißendes Bühnenerlebnis.

Im Mittelpunkt der Handlung steht Claudette Petit – ein Gesicht, das Fans toxischer Liebesromane bestens kennen. Doch hinter der glanzvollen Fassade verbirgt sich das Geheimnis einer unterbezahlten Schauspielerin, die als Aushängeschild und für die Öffentlichkeitsarbeit des Romanciers Dante Mangold fungiert. Dante selbst ist jedoch alles andere als glücklich darüber, seichte Unterhaltungsliteratur am Fließband zu produzieren. Viel lieber würde er philosophische Schauergeschichten mit bizarrem Humor veröffentlichen. Doch bisher zeigte kein Verlag Interesse an seinen eigentlichen Herzensprojekten – Geschichten, in denen eine unsterbliche Vampirbraut, ein schießwütiger Kopfgeldjäger und dessen alkoholkrankes Pferd die Hauptrollen spielen.

Das Blatt wendet sich schlagartig, als Dante eines Abends unwissentlich jene Grenze überschreitet, die Fiktion von Realität trennt. Nach und nach sieht er sich plötzlich den eigenwilligen Figuren seiner eigenen Werke in der echten Welt gegenübergestellt.

Das rund 130-minütige Stück ist sowohl für das Erwachsentheater als auch für Schultheater der 11. bis 13. Schuljahrgangsstufe bestens geeignet. Die Besetzung verlangt nach 9 Rollen (flexibel aufteilbar, etwa 6 weibliche und 3 männliche Rollen), die den Darstellern Raum für große schauspielerische Entfaltung bieten.

 

 

 

 

 

 

 

 

#theaterstück #theatertext #intelligent #vielschichtig #erwachsenentheater #darstellendesspiel #absurd #absurdestheater #lustig

Okt.
2

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Kommentar

Spiegel, Spiegel an der Wand: Zwischen Schönheitswahn und Selbstakzeptanz

In dem Theaterstück Königin Beautica und ihr Spiegel  von Christof Kämmerer wird die Welt von Beautopia von einem strengen Diktat beherrscht: Schönheit ist das oberste Gebot. Königin Beautica regiert mit eiserner Hand und bestraft jeden Untertanen, der sich nicht ausreichend um sein Äußeres bemüht. Ihr wichtigstes Werkzeug dabei ist ein Zauberspiegel, mit dem sie jede Person jederzeit aufrufen und zur Rede stellen kann.

Das Werk behandelt auf kritische und unterhaltsame Weise aktuelle Themen wie den modernen Schönheitswahn, Selbstoptimierung, Body Positivity sowie die Stärkung von Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl bei Jugendlichen. Es verknüpft das Genre der Gesellschaftskritik mit Elementen aus Märchen und Fantasy und eignet sich hervorragend als Jugendtheater für die 5. bis 10. Schuljahrgangsstufe. Bei einer Spieldauer von rund 40 Minuten umfasst die variable Besetzung insgesamt 12 Rollen (geplant für 8 weibliche und 4 männliche Darsteller).

 

 

 

 

#jugendtheater #jugendtheaterstück #schönheitswahn #bodypositivity #selbstoptimierung #selbstakzeptanz

Sep.
30

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Kommentar

Autorinnenporträt: Alexa Thiesmeyer

Foto: Udo Giesen

 

Alexa Thiesmeyer schreibt seit über 40 Jahren Texte fürs Theater. Sie ist Juristin, arbeitete als Journalistin und Dozentin, lebt mit ihrem Ehemann und ein paar Haustieren in Bonn und hat fünf erwachsene Kinder sowie zehn Enkel.

Mit dem Schreiben für die Bühne begann sie, als die Amateurgruppe ihres Mannes auf der Suche nach einem pfiffigen Weihnachtsstück war. Es folgte die Gründung einer Kindertheatergruppe, die Stücke mit vielen Rollen brauchte; dort entstand die zeitlose Figur „Kommissar Klotzig“, die zum Mittelpunkt mehrerer Kriminalkomödien wurde.

Insgesamt verfasste Alexa Thiesmeyer mehr als 40 Bühnenstücke, teils für Erwachsene, teils für Kinder, von denen sie die meisten in eigenen Theater-Workshops oder als Regisseurin einer Gruppe erprobte, bevor der (mittlerweile aufgelöste) Impuls Theaterverlag sie veröffentlichte und sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz vielfach zur Aufführung gelangten.

Außerdem ist Alexa Thiesmeyer Autorin von sieben Kriminalromanen und etlichen Kurzkrimis, die bei verschiedenen Buchverlagen erschienen sind. In jüngster Zeit hat sie sich wieder mehr der Bühne zugewandt, fasziniert von den dort anstehenden Fragen: Welche Art Story vermag Wirkung im Saal zu entfalten, was für Charaktere bieten reizvolle schauspielerische Möglichkeiten, welche Szenerie ist mit einfachen Mitteln umsetzbar?

 

Von der Autorin sind im Theaterverlag theaterboerse folgende Stücke erschienen:

Die beiden Krimikomödien für Kinder und Jugendliche Wenn im Saal das Licht ausgeht und Kommissar Klotzigs schlimmster Fall .

Sowie ganz neu: Die gefürchteten Vier , ebenfalls eine Kriminalkomödie, welche sich für das Jugend- und Erwachsenentheater eignet.

 

 

 

 

 

#autorin #bühnenautorin #autorinnenporträt #krimi #krimikomödie #kriminalkomödie

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