Jan
7

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Kommentar

Autorenporträt: Nikola di Luca

Unsere beliebte Autorin Nikola di Luca berichtet von ihrem Werdegang als Theaterschriftstellerin und von ihrem neuen Projekt „personalisierte Krimidinner“:

„Die Schauspielerei war schon immer ein fester Bestandteil in meinem Leben, die Schriftstellerei hat sich dagegen eher heimlich dazu geschlichen. Schon seit dem Kindergarten war ich immer vorne mit dabei, wenn es darum ging, auf die Bühne zu klettern. Schreiben zählte dagegen zu meinen größten Schwächen. Diktate waren für mich ein ewiger Spießrutenlauf und Kommas landeten wahllos in meinen Texten, als hätte ich diese mit einer Konfettikanone auf das beschriebene Blatt abgefeuert.
In der Oberstufe schrieb ich dann mein erstes Theaterstück und führte Regie. Ein Krippenspiel für die alljährliche Weihnachtsaufführung. Jahrelang verstaubte der Text danach auf meinem Computer, bis ich es schließlich bei theaterboerse.de einreichte und veröffentlichte.
Während des Studiums war ich mit dabei, als die „Shaking Speares“ an der Universität Ulm gegründet wurden. Dort spielte ich den Valère in Molières „Die Schule der Ehemänner“, die Nina in Tschechows „Die Möwe“, Agatha Christies Lawrence Wargrave in „Und dann gab’s keines mehr“ und nachdem ich sowohl Frauen als auch Männerrollen durch hatte, tobte ich mich noch als Teufel in „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“ von Christian Dietrich Grabbe aus. Schließlich übernahm ich erneut die Regie und schrieb „Die Maske des Mörders“. Dieser Text entstand aus einem meiner Krimidinner, die ich in den letzten Jahren immer wieder für meinen Freundeskreis schrieb.
Heute findet man mich öfter beim Schreiben einer Geschichte, als auf der Bühne. Ich habe Schreibwerkstätten und Seminare besucht, Lesungen gehalten und vor Kurzem meine eigene Webseite online gestellt. Unter www.krimi-komponist.de erstelle ich personalisierte Krimidinner für Firmen und Privatpersonen.
Meine große Liebe zur Schauspielerei hat mich dazu gebracht, über meinen Schatten zu springen. Mit jedem neuen Projekt werden meine Texte besser und mit jeder Veröffentlichung wächst mein Vertrauen in meine Geschichten. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich beim Team von theaterboerse.de bedanken! Ihr habt mir als erste die Chance gegeben, meine Texte zu veröffentlichen und mir damit eine Tür geöffnet, die mein Leben und Schreiben enorm bereichert hat.“

 

Das Team der Theaterbörse wünscht viel Erfolg mit dem neuen Projekt, bedankt sich herzlich für diesen schönen Einblick und die bisher bei uns erschienenen Theaterstücke.

Schaut doch mal vorbei! Hier findet ihr alle Stücke der Autorin: Theaterstücke Nikola di Luca

 

 

 

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Jan
4

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Kommentar

Hörspiel: Spur des Phönix

Der Grundstein des Projekts bildet die Gruppe der Schauspielenden, die Pius Berger als gemeinsamer Nenner verbindet. Alle hatten schon vor dem Beginn der Proben in irgendeiner Form Erfahrung auf der Bühne sammeln können, weshalb die ersten Schritte der Inszenierung zunächst nichts neues waren. Das hat die Arbeit erleichtert, da die Schauspielenden sich auf Augenhöhe begegnen konnten.

Die Stückentwicklung war vergleichbar mit einem Prozess, der sich in der freien Theaterszene wiederfindet. Alle haben gerne und freiwillig an diesem Projekt mitgearbeitet, was auch die Grundlage dazu war, um eine motivierte, engagierte und kritische Truppe zusammenzubringen, die das Stück stark mitformen konnte.

Obwohl Pius Berger der Regisseur ist, gab es schon zu Beginn keine klassische Hierarchie, wie sie beispielsweise
an grossen Staatstheatern üblich ist. Über die Zeit fliessen so ständig neue Perspektiven mit ein, unterschiedliche Ideen und Standpunkte, die schlussendlich zu einem Hörspiel als eine Einheit vereint werden konnten.

Was im Nachhinein spannend zu beobachten ist, ist dass sich die jungen Spielenden über die Probezeit so mit ihrer Rolle auseinandersetzten, dass man sich nun kaum mehr vorstellen kann, dass die Rollenbesetzungen auch ganz anders hätten ausfallen können. Man sieht plötzlich Charakterzüge oder Einzelheiten im Aussehen der Akteure, die denen der Rollen zu ähneln scheinen. Das lässt sich aber vor allem auf die Intensive und tiefgreifende Inszenierungs- und Rollenfindungsarbeit zurückführen, die das ganze Team zusammen geleistet hat.

 

Peter Haus schrieb «Spur des Phönix», indem er die Notizen einer jungen Praktikantin einer Psychischen Klink so umstrukturiert hat, dass sie theatralen Anforderungen entsprechen. Die Geschichte basiert also auf wahren Begebenheiten. Persönliche Daten wurden geändert, die Schicksale jedoch nicht.

Das Stück handelt von sechs Jugendlichen, die aus verschiedenen Gründen einen Selbstmordversuch begangen haben. Die meisten dieser Gruppe wurden durch traumatische Erlebnisse oder Zustände, wie z.B. Mobbing, sexuelle Übergriffe oder familiäre Probleme, so stark geprägt, dass sie keinen anderen Ausweg mehr sahen, als sich das Leben zu nehmen.

Als Zuhörer dieses Hörspiels wird einem die Fähigkeit verliehen, in einen fremden Kopf hineinzuschauen, was durch die gezielte Inszenierungsarbeit ermöglicht wird.
Im täglichen Sitzkreis werden die Probleme der Jugendlichen in Anwesenheit von Frau Dr. Weiss und Susanne besprochen. Man ist Begleiter von jungen Menschen während ihrer Therapie, Begleiter auf ihrem emotionalen Weg.

Ist ein Selbstmordversuch ein Akt der Stärke oder der Schwäche?
Wer sagt was Richtig und was Falsch ist?

Wer bestimmt die Norm?
Diese Fragen stellt uns das Stück.

 

Hier gelangt ihr via You Tube zum Hörspiel: Spur des Phönix

Und hier geht es zum Theaterstück in unserem Verlag mit allen weiteren Informationen: Spur des Phönix – das Theaterstück

 

 

 

 

#hörspiel #ohneunswirdesstill #jugendtheater #kulturerhalten #jugendpsychiatrie #psychischeerkrankung

Dez
14

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Neues Stück für das Erwachsenentheater: Moira O´Dara

Geschichte einer Ehe in drei Bildern von unserem Autor Bernhard Hank Höfellner:

Die resolute Moira O‘Dara wird von ihrem Vater genötigt, sich endlich einen Mann zu suchen. Da die Vorstellungen der beiden von einem guten Ehemann stark voneinander abweichen, macht sie sich auf, den erstbesten schweigsamen Trinker zu bezirzen und zum Mann zu nehmen. Und siehe da, es gelingt ihr. Aber ob so eine Ehe wirklich gutgehen kann?

 

In historischem Gewand kommt dieses Theaterstück für Erwachsene daher. Die Spielzeit beträgt 40 Minuten. Vier Rollen sind zu besetzen.

Klickt hier und erfahrt mehr über dieses Stück: Moira O´Dara

 

Erschienen ist das Theaterstück im Theaterverlag Theaterbörse . Bei uns findet ihr Theaterstücke für die Schule, für das Laientheater oder für die große Bühne.

Die Stücke können per Download zum selbst Ausdrucken erworben werden oder ganz bequem schon fertig gebunden über Versand.

 

 

#ohneunswirdsstill #kulturerhalten #ohnekunstwirdsstill #erwachsenentheatertext #erwachsenentheater #historischestheaterstück

 

 

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