Autorenporträt: Jörg Neugebauer

Jörg Neugebauer, 1949 in Braunschweig geboren, spielte schon als Schüler Theater, u.a. die Rolle des Wissenschaftlers in „Das Martyrium des Piotr O’Hey“. Später, als Lehrer, leitete er die Theater-AG am Ulmer Hans und Sophie Scholl-Gymnasium. In der Amateurbühne „theaterWerkstatt“ spielte er mehrere Rollen, u.a. den Indianer Bromden in „Einer flog über das Kuckucksnest“ und den Präsidenten in Schillers „Kabale und Liebe“. In der „theaterWerkstatt“ wurde auch sein erstes Stück uraufgeführt: Der Einakter „Irgendwann wird es von selber hell“ (2017, Rechte bei der Theaterbörse Braunschweig).

Zusammen mit Elvira Lauscher stand er immer wieder als Duo „Wortkunstlauf“ auf der Bühne, u.a. mit dem Programm „Stich mich – eine Hommage an Ernst Jandl“. Und es entstanden zwei gemeinsame Theaterstücke: Das Charakterdrama „Baltimore“ und die Komödie „Sockenbewegungen“.

Zum 100. Geburtstag von Hans Scholl schließlich mehrere Szenen, die, im Wechsel mit Episoden aus Brechts „Furcht und Elend des Dritten Reiches“, am 22. September 2018 unter dem Titel „Es lebe die Freiheit“ erstmals aufgeführt wurden, genau am hundertsten Geburtstag Hans Scholls. Viele weitere Vorstellungen folgten, u.a. in der KZ-Gedenkstätte „Oberer Kuhberg“. „Wie sie den Himmel verdunkeln“ (2021 in der Theaterbörse erschienen) enthält die darin verwendeten Scholl-Szenen.

Jörg Neugebauer ist auch sonst literarisch aktiv: 2012 war er Preisträger beim Lyrikpreis München, sein letzter Lyrikband „Jimi Hendrix traf Kafka und fragte ihn nach der Uhrzeit“ erschien 2015. Neueste Buchveröffentlichung: „Wien. Nacht. Eine Erzählung nach Motiven aus der Biografie Freuds“, 2017.

 

Hier erfahrt ihr mehr über Wie sie den Himmel verdunkeln

 

 

 

 

 

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