Autorinnenporträt: Lea Landmann

Gestern stellten wir euch das Theaterstück Möglichkeiten von Lea Landmann vor. Heute berichtet die junge Autorin über den Weg zu ihrem ersten Bühnenstück und ihre Verbundenheit zum Theater:

„Schon in der Grundschule wollte ich Autorin werden. Ich habe viele Geschichten geschrieben und meine Grundschullehrerin hat mich nach der vierten Klasse ‚eine vielversprechende Autorin‘ genannt.

Um so schöner ist es, dass dieser Kindheitstraum nun wahr geworden ist und ich mein erstes Stück „Möglichkeiten“ veröffentlichen konnte.
Zum Theater habe ich schon immer einen besonderen Zugang. Zurzeit studiere ich schließlich auch Theaterwissenschaft und Soziologie im schönen Mainz und bin in meiner Freizeit an der Universität in verschiedenen Theatergruppen als Autorin, Regisseurin und Schauspielerin aktiv. Jetzt während der Studienzeit habe ich auch viel Zeit weiterhin zu schreiben und mich künstlerisch zu erproben, denn das ist meine liebste Ausdrucksweise.

„Möglichkeiten“ ist am Anfang meines Studiums entstanden. Nachdem ich in meiner Schulzeit in diversen Theater-AGs und dem Fach Darstellendes Spiel, sowie einem von Jugendlichen erarbeiteten Opernprojekt der Oper Frankfurt ‚Mina‘, meine künstlerischen Tätigkeiten austesten konnte, hat es mich danach wieder zum Schreiben hingezogen und ich habe viele meiner persönlichen Eindrücke, Gefühle und Erfahrungen in mein Stück einfließen lassen.
Schreiben hilft mir, meine Gefühle zu sortieren und meinen Emotionen freien Lauf zu lassen. Im Schreiben kann ich mich verlieren und so haften meinen Figuren immer auch Teile aus mir selbst an.

Ich mag zudem das Unkonventionelle und Andersartige. Daher versuche ich mich immer wieder neu zu erfinden und auch im Schreiben immer wieder Neues auszuprobieren.“

 

 

 

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