Frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm: Blaubart

Ein weiteres neues Theaterstück der Autorin Linda Springer ist Blaubart, frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm:

Ein verliebtes Mädchen, ein dämonischer Verführer, ein unheimliches Schloss,

ein schreckliches Geheimnis und ein verhängnisvolles Verbot.

 

„Dieses Verbot darf sie nicht brechen, darfs nicht brechen!

Sie muss es ihm versprechen, versprechen!“

 

Das Märchen Blaubart zeigt die Initiationsreise eines Mädchens zur Frau. Sie verfällt dem Verführer Blaubart, der die patriarchale Machtgewalt verkörpert. Nur durch Neugier und Mut gelingt es ihr der zerstörerischen Kraft Blaubarts und ihrer Gefangenschaft zu entrinnen. Das Märchen zeigt auch wie sich Frauen durch den Willen zur Selbstbestimmung und aus eigener Kraft aus verhängnisvollen Lebensumständen und einer toxischen Beziehung befreien können.

 

Inhalt

Ein junges Mädchen aus armem Hause verliebt sich in den attraktiven, aber auch unheimlichen Ritter Blaubart. Er nimmt sie mit auf sein Schloss. Dort darf sie die Herrin sein und ihren Reichtum genießen.  Blaubart jedoch hütet ein schreckliches Geheimnis und erteilt seiner jungen Frau ein verhängnisvolles Verbot. Sie darf jeden Raum im Schloss betreten nur einen nicht.

 

Die Schlüssel sperren alle Räume. Alle darf sie sehn, in alle darf sie gehen.

Nur in den einen nicht, tief, im Verlies, ist diese Kammer.

Versperrt mit einem Schlüsselein, ganz aus Gold, schmucklos klein.

Verboten ists in diesen Raum zu sehn, verboten ists hinein zu gehen.

 

 

 

 

 

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