Jugendtheater: Die Magie des Netzes

Das Internet ist für viele Jugendliche eine glitzernde Welt voller Möglichkeiten, doch wo viel Licht ist, wartet oft auch Schatten. In ihrem eindringlichen Theaterstück Die Magie des Netzes widmet sich die Autorin Christina Dokter den Gefahren der digitalen Kommunikation und zeigt unbeschönigt, wie schnell aus harmloser Onlinenutzung Ernst werden kann.

Die Schicksale der jungen Protagonisten stehen stellvertretend für die Herausforderungen, mit denen Jugendliche in der heutigen Medienwelt konfrontiert sind. Die von ihren Gleichaltrigen belächelte und gemobbte Meike findet erst im Internet die ersehnte Aufmerksamkeit. Susi wiederum möchte Benny imponieren und lässt sich dazu verleiten, ihm freizügige Selfies zu senden. Währenddessen verliert Kai den Bezug zur Realität und kann sich nicht mehr von seinem Browsergame trennen, während Ela pausenlos Pokémon nachjagt.

Keiner von ihnen ahnt, welche Gefahren im Netz lauern und im günstigsten Augenblick zuschlagen. Unwissenheit und blindes Vertrauen ermöglichen ein unkontrolliertes Handeln, bis schließlich das Unfassbare geschieht.

Das Werk greift hochaktuelle Themen wie Ausgrenzung, Außenseitertum, persönliche Lebenskrisen sowie eine fundierte Medienkritik auf.

Das Theaterstück ist für insgesamt neun Rollen konzipiert, die sich auf fünf weibliche und vier männliche Darsteller verteilen, und hat eine Gesamtlänge von etwa 75 Minuten. Aufgrund seiner vielschichtigen Thematik eignet es sich hervorragend für Aufführungen in den Jahrgangsstufen 5 bis 13.

 

 

 

 

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