Achtzehn Personen begegnen sich auf der Bühne: entfernte Bekannte, gute Freunde, Liebespaare, ehemalige Paare, Lebende und Tote. In einem Mosaik aus komischen und ernsten Szenen trifft oder verpasst man sich, liebt oder hasst einander, erinnert sich an früher oder plant für die Zukunft, fremdelt mit seiner Rolle oder akzeptiert sie und nimmt schließlich Kontakt mit dem Publikum auf – das Stück wird nicht zuletzt auch zu einer Begegnung zwischen Schauspielern und Zuschauern.
Weitere Informationen zu diesem neuen Stück von Peter Reul unter folgendem Link: Begegnungen
#begegnungen #szenen #szenenmosaik #darstellendesspiel #jugendtheater #erwachsenentheater
Mein Name ist Genia Gütter. Ich bin von Beruf Lehrerin für Darstellendes Spiel, Kunst, Deutsch und Arbeitslehre. Die Leidenschaft zum Theater habe ich von meiner Mutter geerbt, die selbst im Schultheater aktiv war und eine große Leidenschaft für Lyrik hatte, sowie von meinem Cousin, den es ebenfalls ans Theater verschlagen hatte. So wurde ich schon recht früh geprägt und habe auch jede schulische, später studentische Chance genutzt, Theater zu spielen. Es hat einfach immer Spaß gemacht.
Mit der Ausbildung zur Lehrerin vollzog sich dann ein wenig der Wechsel von der Darstellerin hin zur Regisseurin und Theaterpädagogin, was mir eine völlig neue Sicht auf das Theater erschloss. Im Schuldienst konnte ich meine Begeisterung dann fast 30 Jahre zusammen mit vielen, vielen Schülergruppen ausleben. Dabei habe ich gefahren dürfen, wie bereichernd das Schultheater für Schüler*innen ist, wie sie ihre Kreativität und Talente entdecken und über sich herauswachsen können, wie sie als Gruppe gemeinsam an einem Projekt arbeiten und wie aus einer zufällig zusammengestellten Gruppe plötzlich eine Gemeinschaft wird. So etwas zu erleben, gehört zu den Sternstunden des Lehrerdaseins.
Auch im Amateurtheaterbereich bin ich inzwischen schon seit fast 20 Jahren als Regisseurin, künstlerische Leiterin und hin und wieder auch gerne als Schauspielerin tätig. Hier fasziniert mich besonders, wie Menschen mit so unterschiedlichen Lebensentwürfen, von jung bis alt, aus allen möglichen Berufen und den verschiedensten sozialen und kulturellen Hintergründen teilweise mit größter Kraftanstrengung neben den Anforderungen des Alltags gemeinsam wunderbares Theater entstehen lassen. Ich empfinde es immer wieder als Privileg, Teil solcher Projekte zu sein.
Im Rahmen all dieser Aktivitäten habe ich so meine zweite Leidenschaft entdeckt, nämlich die für das Schreiben. Tja, und wenn diese beiden Leidenschaften zusammenkommen, dann kommt meist ein Theaterstück dabei heraus. So war es zum Beispiel mit What’s New, Jesus?.
„What’s New, Jesus?“ setzt sich mit dem Menschen Jesus auseinander und zeigt ihn nahbar und jugendlich, sodass eben auch Jugendliche einen Zugang zu dieser historischen Figur finden können. Anhand wichtiger Stationen aus dessen Leben, an das Neue Testament angelehnt und strukturiert durch Zitate aus demselben, steht dabei vor allem die Humanität und Wahrhaftigkeit als Grundlage menschlichen Handelns im Vordergrund. Dabei soll das Stück aber auch Lebensfreude, aber auch tragische Momente des Daseins nicht aussparen. Einen solchen Zugang wollte ich Jugendlichen ermöglichen und es war spannend zu sehen, dass bei dieser Produktion trotz der christlichen Thematik die religiösen Bekenntnisse der einzelnen Darsteller*innen keine Rolle spielten und alle das Stück mit gleicher Begeisterung trugen.
Dieses Stück wurde an der Westerwaldschule mit Schüler*innen der Klasse 10 uraufgeführt und erfuhr weitere Aufführungen in der katholischen Gemeinde Elz, wo unser Theaterverein es mit einer aus Jugendlichen und Erwachsenen gemischten Gruppe im sakralen Raum der Gemeindekirche aufführen konnte, was für Zuschauer wie für Darsteller eine ganz besondere Erfahrung darstellte.
Was bleibt noch zu erzählen? Eigentlich nur, dass ich mich auf jedes weitere Stück und jede weitere Inszenierungs- und Stückeidee freue, und dass ich in so ziemlich jeden Raum hineinschnuppern muss, wo eine Bühne steht.
#autorin #bühnenautorin #darstellendesspiel #schule #kirche #religiösestheaterstückfürjugendliche
Das Stück geht der Frage nach, wer die historische Figur Jesus war. Bis auf die Szene der Heilung vermeidet das Stück die Auseinandersetzung mit dem „Göttlichen“, dem Wundertätigen und beschränkt sich ausschließlich auf die Person Jesus. Dies geschieht vor allen Dingen, um Jugendlichen einen Zugang zu dieser historischen Gestalt zu ermöglichen, die ihnen näher ist, als sie gemeinhin glauben, und die in ihrer Menschlichkeit auch Ängste, Zweifel und sicher auch Fehler hatte, die den Jugendlichen nicht fremd sind. Dabei werden zentrale Ereignisse aus dem Neuen Testament in jugendgerechter Sprache und in modernem Gewand erzählt.
Der Stoff ist im Rahmen der kirchengemeindlichen Jugendarbeit ebenso verwendbar wie im schulischen Kontext.
Hier gibt es alle weiteren Informationen zu diesem Stück unserer neuen Autorin Genia Gütter: What’s New, Jesus?
#religion #religiöses #religiösestheaterstück #jugendarbeit #schule #schultheater #konfirmandengruppe #passionsgeschichte
Ein neues Weihnachtsstück mit Musik für das Kindertheater stellen wir heute vor: Im Himmel leben die Engel, auf der Erde die Menschen und der Weihnachtsmann. Die älteren Engel…
Mit dem Bau seiner Arche hat Noah die Familie finanziell ruiniert. Doch nicht nur das: Das ganze Dorf lacht über ihn, schließlich steht sein Schiff in einer Steinwüste,…
An einem Juniabend tanzen die Glühwürmchen ihren Lichtertanz. Nur eines sitzt versteckt am Rand und beobachtet traurig das fröhliche Treiben. Seine Lampe leuchtet nicht und es weiß nicht…
Alina hat Geburtstag und will eigentlich nur mit ihren drei besten Freundinnen feiern, doch ihre Mutter hat die halbe Nachbarschaft eingeladen. So stürmen 20 weitere Kinder ihre gemütliche…
Im letzten Post stellten wir euch das Jugendtheaterstück Der letzte Auftrag vor. Die Theaterpädagogin Miriam Gniwotta berichtet uns im Folgendem über die Entstehung des Stückes. Für uns als…
Als ihre Freundin Jasmin sie mit einer mysteriösen Abschiedsnachricht auf ihrem i-pad überrascht, beschließen Klara und ihre Freunde, der Sache gemeinsam nachzugehen. Dabei verstricken sich die jungen Leute…
Ausgesperrt, ein weihnachtliches Stück für das Kindertheater von Egon Busch mit einer Spielzeit von 40 Minuten und sechs Rollen: Kathrin füttert eine herrenlose Katze, was die Familie ablehnt. Als…
Alexander Benra, Jahrgang 1966, lebt und arbeitet mit seiner Familie in Kaiserslautern. Das Schreiben ist seit seiner Kindheit ein fester Bestandteil seines Lebens. Bereits als Kind verfasste er…
Als neuen Autor begrüßen wir herzlich Alexander Benra in unserem Verlag. Seine Krimikomödie In der Kaffeerösterei gibt’s so manche Mörderei ist geeignet für das Erwachsenentheater oder Schüler*innen ab…
In diesem neuen Theaterstück von Dörthe Ayecke steht der Umweltschutz im Mittelpunkt. Wir empfehlen es für Schüler der 5. bis 7. Klasse. Auf einer Insel im Morgenland…