Die Laienspielgruppe Dundenheim versteht es hervorragend, mit ihrer Theatergruppe und lustigen Theaterstücken zu unterhalten.
Uraufgeführt wurde Hühnerhof und heiße Quellen im Februar 2025 in Neustift/ Südtirol und begeisterte schon dort, bei insgesamt 8 Vorstellungen das Publikum. Weitere erfolgreiche Aufführungen gab es im Herbst 2025 im thüringischen Ellichleben und im nordrhein-westfälischen Eschweiler-Bergrath.
Das Stück wurde von Autor, Regisseur und Schauspieler Gerold Rainer Müller geschrieben und entworfen. Er suchte die Schauspieler aus, dann wurde eingehend geprobt. Es ist immer eine Mammutarbeit, solch ein neues Werk auf die Beine zu stellen, so der Regisseur und Autor.
Bauernhöfe mit Hühnern gibt es überall im Land. Genau wie Geothermie Bohrungen und Menschen die diesen äußerst kritisch gegenüberstehen. Nun musste nur noch alles, mit viel Humor, zu einem Theaterstück umgesetzt werden.
Die zwischen 13 und 78 Jahre alten Schauspieler der Laienspielgruppe Dundenheim, verstanden es ab der 1. Szene das Publikum prächtig zu unterhalten zum Lachen zu bringen.
Zur Geschichte: Auf dem Hühnerhof der Familie Frömmel herrscht Flaute, denn die Geschäfte mit dem Federvieh laufen schlecht. Da trifft es sich gut, dass man bei Bohrungen auf dem Hofgelände eine angebliche Thermalquelle entdeckt hat. Im Gegensatz zu ihrem geistig trägen Ehemann Franz Karl weiß die clevere Frieda Frömmel, das Thermalquellwasser gewinnbringend zu nutzen. Es verfügt angeblich über ungeahnte Wunderkräfte.
Die machen nicht nur müde Männer, sondern auch den Hahn des Hühnerhofes äußerst munter. Aber der Genuss des Heilwassers hat auch unliebsame und äußerst lästige Nebenwirkungen.
Opa Fridolin hat eine 25-jährige Geliebte, die mit ihrer Masche aber auch noch andere Männer in der Gegend beglückt. Der faule polnische Hofknecht Marek mischt in allem kräftig mit. Seine angeblich polnischen Sprichwörter sorgten beim Publikum regelmäßig für Lachsalven.
Der Bürgermeister Hubert Hummel und seine Frau Heidi sehen in der neu entdeckten „Thermalquelle“ ungeahnte Möglichkeiten. Der Bürgermeister ist in seinem Aktionismus nicht zu bremsen. Er will seine Gemeinde, nicht zuletzt zu seinem eigenen Vorteil, unbedingt zu einem noblen Thermalkurort nach Baden-Badener Vorbild umgestalten.
Der griesgrämige Nachbar Erlenmaier macht ebenfalls Ansprüche geltend und wird am Ende Opfer seiner eigenen Gier.
Das Neurieder Ensemble überzeugte mit einem herrlichen Schauspiel und das Publikum bedankte sich an beiden Abenden mit begeistertem Applaus für die beiden gelungenen Aufführungen.
Hier zwei kurze Videosequenzen aus Dundenheim:
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Eine dunkle und stürmische Nacht. Vom Gewitter geweckt können die Kinder auf der Klassenfahrt nicht mehr schlafen.
Da hat Sarah eine Idee – die Kinder spielen „Aladin und die Wunderlampe“. Alexia findet es super und möchte Aladin spielen. Kann ein Mädchen das? Schließlich einigen sich die Kinder darauf, dass es Aladin zweimal gibt. „Manchmal braucht man bei so einem Abenteuer schließlich Mut für zwei!“ Dann ruft sie sich den starken Aladin herbei. Das Spiel kann beginnen…
In diesem 45-minütigen Stück der Autorin Ute Kranz gibt es 20 Rollen und mehr zu besetzen, viele gleichwertige, aber auch kleine Rollen für schüchterne Kinder.
Alle weiteren Informationen und eine Leseprobe gibt es hier.
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Leo ist zum ersten Mal verliebt und entsprechend verwirrt vom Gefühlschaos. Seine Eltern sind besorgt, seine gechillt-pragmatischen Freunde mäßig begeistert. Während die Eltern naturgemäß nichts von Leos inneren Kämpfen erfahren, treten „Depression“, „Freude“ und „Wuascht“ als personifizierte Gedanken auf. Außerdem rockt das unvermeidliche Smartphone die Bühne, das seinen Einfluss schwinden sieht. Ein klassisches Happy End gibt es nicht, aber Leos Bandkollegen fangen den Unglücklichen auf. Es lebe die Freundschaft!
Das Stück ist ein herrliches Plädoyer für die Menschlichkeit. Nicht nur Ihre jugendlichen Protagonisten werden sich hier wiedererkennen, sondern vermutlich auch deren Eltern. Das Stück bietet die Möglichkeit, eigene Instrumente zu bespielen, zwingend notwendig ist es jedoch nicht.
Alle weiteren Informationen und eine Leseprobe zu diesem Stück von Martina Scheuringer gibt es hier: Something
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