Jun
28

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Erwachsenentheater: Good bye Prostata – Wenn Männer ihr Zentralorgan verlieren

Heute stellen wir das Theaterstück vom Autor Thomas Backhauß vor. Es beleuchtet das ernste Thema Krebs mit einer guten Portion Humor:

 

Krebs ist wie eine Pest, sagt der eine. Warum kann Krebs nicht einfach nur ein Sternbild sein?, fragt die andere.
In einer Klinik treffen sechs krebskranke Menschen aufeinander. Vier Männer müssen ohne Prostata weiterleben, zwei Frauen haben Brustkrebs. Sie haben ihre Operationen überstanden und warten im Aufenthaltsbereich der Rehaabteilung auf die nächsten therapeutischen Anwendungen: Von Fitness- und Atemübungen, Beckenboden-gymnastik, psychologischer Beratung oder Strahlentherapie erhoffen sie sich baldige Heilungsfortschritte.

So wird der Wartesaal auch zum Spiegelbild der Geschlechterverhältnisse, wobei es immer wieder zu teils amüsanten Konfrontationen kommt, die mal mit Humor, mal mit Sturheit, aber auch mit Nachsicht ausgetragen werden.
Die bangen Fragen der Patienten nach den Ursachen ihrer Krankheit und den ungewissen Zukunftsaussichten kann aber niemand beantworten. Während die Frauen ahnen, dass sich ihre Alltagsbeziehungen ändern werden, fürchten die Männer hauptsächlich dies: das Sinken ihres Testosteronspiegels oder gar den dauerhaften Verlust ihrer Männlichkeit. Die Verunsicherung verstärkt sich, als einer der Männer nicht mehr in den Wartebereich zurückkehrt.
Am Ende überrascht einer der Männer mit einer ungewöhnlichen Idee und plädiert für mehr Gelassenheit in schweren Zeiten.

 

Erschienen ist das Theaterstück im Theaterverlag theaterboerse . Hier gibt es weitere Informationen: Good bye Prostata

Bei uns findet ihr Theaterstücke für die Schule, für das Laientheater oder für die große Bühne.

Die Stücke können per Download zum selbst Ausdrucken erworben werden oder ganz bequem schon fertig gebunden über Versand.

 

 

 

#erwachsenentheater #seniorentheater #theatertext #theaterstückzumausdrucken

Jun
23

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Autorinnenporträt: Nicole Berns

Nicole Berns wurde 1997 geboren. Seit sie schreiben kann, brachte sie fiktive Geschichten aufs Papier und arbeitet bis heute fast täglich an Schreibprojekten. 2016 gewann sie einen Preis auf Landesebene bei dem Wettbewerb „Durchschrift“. Im selben Jahr wurde ihr Theaterstück Die Catilinarische Verschwörung  auf theaterboerse.de veröffentlicht. Außerdem begann sie mit dem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften (+Geschichte) in Frankfurt.

Seit 2018 schreibt sie regelmäßig für die Literaturzeitung Johnny, die jedes halbe Jahr veröffentlicht wird und die mit einen Stand bei der Frankfurter Buchmesse vertreten war. Etwa in dieser Zeit gründete Nicole mit einer Freundin eine Theatergruppe für Studierende, welche sich komplett selbst verwaltet. Die Gruppe gehört zu den studentischen Initiativen der Goethe-Universität und erarbeitete schon mehrere Stücke.

2019 wurde Nicole für den Master Dramaturgie an der Goethe-Universität angenommen. Im Rahmen dieses Masters studierte sie ein Jahr lang auf Französisch in Straßburg und gewann 2021 bei dem Schreibwettbewerb der Université de Strasbourg den ersten Platz in der Kategorie „Deutsche Texte“.

„Das Theater könnte für mich ein Ort sein, an dem Menschen zusammenkommen und die Freiheit haben, sich auszuprobieren, zu experimentieren und miteinander zu debattieren, ohne dass sie schwere Konsequenzen fürchten müssen. Ein Ort, an dem Rollenbilder und Gemeinschaften neu gedacht werden können. Deshalb bin ich dafür, dass Stücke nicht nach Äußerlichkeiten wie der Hautfarbe, der Körpergröße oder dem Geschlecht besetzt werden sollten, sondern nach den Wünschen und den Talenten der Schauspielenden. In der Theatergruppe, die ich gegründet habe, gibt es bei jeder Inszenierung ein Crosscasting- einmal wurde die männliche Hauptrolle mit einer Frau besetzt, obwohl wir genug Männer gehabt hätten. Umgekehrt hat bei einer anderen Inszenierung auch ein Mann schon eine Prinzessin gespielt, ohne dass seine Rolle lächerlich geworden wäre. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass sich durch diese scheinbar ungewöhnliche Besetzung eine neue Perspektive ergibt und viel Interessantes daraus entsteht“, so die Autorin.

 

 

 

#bühnenautorin #theatertext #theaterstücke #theaterboerse #erwachsenentheater #jugendtheater

Jun
10

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Autorenporträt: Wilhelm Eugen Mayr

Wilhelm Eugen Mayr, geboren 1947 in Delbrück (NRW), aufgewachsen in Wiedenbrück (NRW), Abitur 1967 in Bad Driburg (NRW), Studium in Paderborn und Münster (NRW) mit Diplomabschluss in kath. Theologie und Staatsexamen in Germanistik sowie einem Begleitstudium in Geschichte und Musikwissenschaften.

Erste Stelle als StR z.A. mit späterer Verbeamtung am Mariengymnasium in Bocholt. Dort Einstudierung verschiedener Musicals und Theaterstücke. Parallel Lehrauftrag für das Fach ‚Big-Band’ an der Musikschule. Parallel auch Leitung des Hl.-Kreuz-Kirchenchores.

1983 Wechsel als StR an die Kooperative Gesamtschule in Stuhr-Brinkum.

Dort:

Aufführung zahlreicher Musical-Galas und Musik-Events.

Aufführung von 38 abendfüllenden Musicalproduktionen, darunter 17 Uraufführungen eigener Werke (neben 21 Schauspielinszenierungen – 2 mit eigener dafür komponierter Bühnenmusik – auch darunter 3 UA)

 

Auszeichnungen:       

1993: Verleihung des Friedenspreises des Landes Niedersachsen für die Aufführungen des Theaterstücks „Ab heute heißt du Sara“ (in Verbindung mit dem Projekt „Spurensuche“ an der KGS Stuhr-Brinkum)

1997: Einladung zu einer Präsentation von Ausschnitten aus dem eigenen Musical „Freiheit auf vier Pfoten“ auf dem 2.Deutschen Musical-Kongress in Hamburg

2000: Aufführung von Ausschnitten des eigenen Musicals „Brain Bytes“ auf der schulischen EXPO-Auftaktveranstaltung auf dem EXPO-Gelände in Hannover

2001: Einladung von Michael Kunze zu einem Master-Class-Workshop nach Düsseldorf

2007: Verleihung der goldenen „Apáczai-Csere-János-Ehrenmedaille“ der Pädagogischen Hochschule in Györ für besondere Verdienste um den Kulturaustausch

Durchführung von musisch-kulturellen Austauschmaßnahmen in Frankreich (1985), in Ungarn (1988 – 2007), in Österreich (1989 – 1991) in Marokko (1989 – 2011), in der damaligen (Noch-) DDR (1990), in der Türkei (1992 – 2002), in Tunesien (1994 – 2008).

Hier wird bereits die Zielrichtung deutlich: Musik- und Theaterarbeit mit Jugendlichen, um unterschiedliche Kulturen und Religionen zusammenzubringen.

Die Auswahl ‘professioneller’ Stücke, die mit den Jugendlichen unter seiner Leitung auf die Bühne gebracht wurden, erfolgte stets auch unter gesellschaftskritischen Gesichtspunkten, die Umsetzung eigener Werke machte dieses dann noch einmal besonders deutlich wie z.B. die des Musicals AMOKLAUF oder auch des Musicals BLIND (ein Musical über Kindersoldaten).

“Die Freude, solche Bühnenwerke mit Jugendlichen zu entwickeln, einzustudieren und z.T. auch mit ausländischen Jugendlichen zusammen auf die Bühne zu bringen (im Inland wie im Ausland) war das, was mir in den 30 Jahren meiner Tätigkeit als Leiter des Theater- und Musiktheater-Bereiches an der KGS besonders viel Freude gemacht und mich immer wieder neu inspiriert hat.”

Nach der Pensionierung 2013 folgte dann – neben weiteren Regiearbeiten – die Tätigkeit als Roman-Autor. Während inzwischen 8 eigene Musicals von verschiedenen Theater-Verlagen übernommen worden sind, erschienen bereits auch 4 Romane bei einem Publikums-Verlag.

 

Hier geht es zur Homepage des Autors: http://www.musical-ag-stuhr.de

 

Im Theaterverlag theaterboerse erschienen von Wilhelm Eugen Mayr bisher folgende Musicals:

East Goes Westward und Brain Bytes

 

 

 

 

#musiktheater #musical #jugendtheater #bühnenautor

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