Jul
5

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Tragikomödie: Grambowskis letzte Rolle

Ein neues Theaterstück unseres beliebten Autors Volker Zill:

Grambowski lebt in einem Alten- und Pflegeheim irgendwo in Deutschland. Er ist dement und sitzt eigentlich den ganzen Tag mehr oder weniger abwesend in seinem Sessel. Als sein neuer Pfleger Mika eines Tages ein altes Fotoalbum von Grambowski in die Hände bekommt, in dem dieser als Don Quijote in einer Theateraufführung zu sehen ist, versucht er darüber mit dem dementen Grambowski in Kontakt zu treten. Und tatsächlich: Plötzlich beginnt der Alte, seinen Don Quijote- Theatertext zu rezitieren. Kurz entschlossen übernimmt sein Pfleger die Rolle des Knappen Sancho und gemeinsam spielen sie die erste Szene des Theaterstücks.

Nach und nach steigen noch andere Leute aus dem Heim mit in das Spiel ein. Doch das gefällt nicht allen. Die Pflegedienstleiterin unterbindet schließlich das „Treiben“ und entzieht Mika die Betreuung des Alten. Der junge Pfleger findet sich damit jedoch nicht ab und versucht alles, damit Grambowski seine letzte Rolle zu Ende spielen kann. Und so entführt er eines Nachts den „Ritter von der traurigen Gestalt“ …

 

Eine Tragikomödie übers Altern und Demenz, über Augenblicke des Glücks und der Trauer, über das Gute und das Böse, über die Frage nach der Würde des Menschen, über verschlossene Herzen und über die Kraft der Liebe. Frei nach dem Roman „Don Quijote“ von Miguel de Cervantes.

 

 

Erschienen ist das Theaterstück im Theaterverlag theaterboerse . Hier gibt es weitere Informationen: Grambowskis letzte Rolle

Bei uns findet ihr Theaterstücke für die Schule, für das Laientheater oder für die große Bühne.

Die Stücke können per Download zum selbst Ausdrucken erworben werden oder ganz bequem schon fertig gebunden über Versand.

 

 

 

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Jun
28

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Erwachsenentheater: Good bye Prostata – Wenn Männer ihr Zentralorgan verlieren

Heute stellen wir das Theaterstück vom Autor Thomas Backhauß vor. Es beleuchtet das ernste Thema Krebs mit einer guten Portion Humor:

 

Krebs ist wie eine Pest, sagt der eine. Warum kann Krebs nicht einfach nur ein Sternbild sein?, fragt die andere.
In einer Klinik treffen sechs krebskranke Menschen aufeinander. Vier Männer müssen ohne Prostata weiterleben, zwei Frauen haben Brustkrebs. Sie haben ihre Operationen überstanden und warten im Aufenthaltsbereich der Rehaabteilung auf die nächsten therapeutischen Anwendungen: Von Fitness- und Atemübungen, Beckenboden-gymnastik, psychologischer Beratung oder Strahlentherapie erhoffen sie sich baldige Heilungsfortschritte.

So wird der Wartesaal auch zum Spiegelbild der Geschlechterverhältnisse, wobei es immer wieder zu teils amüsanten Konfrontationen kommt, die mal mit Humor, mal mit Sturheit, aber auch mit Nachsicht ausgetragen werden.
Die bangen Fragen der Patienten nach den Ursachen ihrer Krankheit und den ungewissen Zukunftsaussichten kann aber niemand beantworten. Während die Frauen ahnen, dass sich ihre Alltagsbeziehungen ändern werden, fürchten die Männer hauptsächlich dies: das Sinken ihres Testosteronspiegels oder gar den dauerhaften Verlust ihrer Männlichkeit. Die Verunsicherung verstärkt sich, als einer der Männer nicht mehr in den Wartebereich zurückkehrt.
Am Ende überrascht einer der Männer mit einer ungewöhnlichen Idee und plädiert für mehr Gelassenheit in schweren Zeiten.

 

Erschienen ist das Theaterstück im Theaterverlag theaterboerse . Hier gibt es weitere Informationen: Good bye Prostata

Bei uns findet ihr Theaterstücke für die Schule, für das Laientheater oder für die große Bühne.

Die Stücke können per Download zum selbst Ausdrucken erworben werden oder ganz bequem schon fertig gebunden über Versand.

 

 

 

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Jun
23

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Autorinnenporträt: Nicole Berns

Nicole Berns wurde 1997 geboren. Seit sie schreiben kann, brachte sie fiktive Geschichten aufs Papier und arbeitet bis heute fast täglich an Schreibprojekten. 2016 gewann sie einen Preis auf Landesebene bei dem Wettbewerb „Durchschrift“. Im selben Jahr wurde ihr Theaterstück Die Catilinarische Verschwörung  auf theaterboerse.de veröffentlicht. Außerdem begann sie mit dem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften (+Geschichte) in Frankfurt.

Seit 2018 schreibt sie regelmäßig für die Literaturzeitung Johnny, die jedes halbe Jahr veröffentlicht wird und die mit einen Stand bei der Frankfurter Buchmesse vertreten war. Etwa in dieser Zeit gründete Nicole mit einer Freundin eine Theatergruppe für Studierende, welche sich komplett selbst verwaltet. Die Gruppe gehört zu den studentischen Initiativen der Goethe-Universität und erarbeitete schon mehrere Stücke.

2019 wurde Nicole für den Master Dramaturgie an der Goethe-Universität angenommen. Im Rahmen dieses Masters studierte sie ein Jahr lang auf Französisch in Straßburg und gewann 2021 bei dem Schreibwettbewerb der Université de Strasbourg den ersten Platz in der Kategorie „Deutsche Texte“.

„Das Theater könnte für mich ein Ort sein, an dem Menschen zusammenkommen und die Freiheit haben, sich auszuprobieren, zu experimentieren und miteinander zu debattieren, ohne dass sie schwere Konsequenzen fürchten müssen. Ein Ort, an dem Rollenbilder und Gemeinschaften neu gedacht werden können. Deshalb bin ich dafür, dass Stücke nicht nach Äußerlichkeiten wie der Hautfarbe, der Körpergröße oder dem Geschlecht besetzt werden sollten, sondern nach den Wünschen und den Talenten der Schauspielenden. In der Theatergruppe, die ich gegründet habe, gibt es bei jeder Inszenierung ein Crosscasting- einmal wurde die männliche Hauptrolle mit einer Frau besetzt, obwohl wir genug Männer gehabt hätten. Umgekehrt hat bei einer anderen Inszenierung auch ein Mann schon eine Prinzessin gespielt, ohne dass seine Rolle lächerlich geworden wäre. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass sich durch diese scheinbar ungewöhnliche Besetzung eine neue Perspektive ergibt und viel Interessantes daraus entsteht“, so die Autorin.

 

 

 

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