Mai
10

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Autorenporträt: Karsten Harms

Kürzlich erschienen in unserem Verlag ist das Theaterstück Des Aurums lautes Wispern von Karsten Harms. Heute stellt er sich und seine weiteren Werke in unserem Magazin vor:

Anno Domini 1984 habe ich das Licht der Welt erblickt. Es vergingen ganze 25 Jahre, bevor ich die Bretter, die die Welt bedeuten, für mich entdeckte. Dort wurde mir von Jörger Fischer prompt mitgeteilt, dass ich wahnsinnig gut schreiben könne.
Damals hätte ich dem nicht zugestimmt, heute schon. Das mag daran liegen, dass ich über die Jahre zu meinem eigenen Stil gefunden habe. Dieser zeichnet sich durch eine präzise und wenn’s passt derbe Sprache aus. Außerdem versuche ich stets dem Tragischen etwas Komisches abzugewinnen.

Des Weiteren ist es mir ein Anliegen, interessante Charaktere und Orte zu entwickeln. Sobald diese vorhanden sind, entfaltet sich der Plot oft von selbst. Manchmal beginne ich auch mit einer vagen Idee und baue das Setting und die Figuren drum herum.

So war’s bei Paradisum Infernalis. Ich habe mir die Frage gestellt, ob das Paradies das Paradies sein kann, wenn die Menschen, den man am meisten liebt, nicht anwesend sind? Meine persönliche Antwort lautet Nein.

Ganz anders war es bei Morbus – Fieberchens Reise. Als ich an diesem Stück geschrieben habe, habe ich sehr assoziativ gearbeitet. Das dürfte unter anderem dem Umstand geschuldet sein, dass ich kurz vor dem ersten Lockdown, in dem der Text entstanden ist, viel Improtheater gespielt habe.

Besonders viel Freude bereitet es mir aber, gemeinsam mit einer Gruppe ein Stück zu entwickeln. Für das Statttheater Neumünster habe ich so meine ersten Theatertexte verfasst. Ein paar Jahre später habe ich dann ein Stück für die Jugendgruppe des TCK – Theaterclub Kattendorf – geschrieben. Dieses Stück, das den Namen Hüfte her, oder ich schieße! trägt, war meine erste Veröffentlichung bei der theaterbörse.

Gegenwärtig probt die Jugendgruppe des TCK an einem weiteren Stück, das aus meiner Feder stammt, welches voraussichtlich den Titel Schwesterherz tragen wird.
Abschließend noch einen besonderen Dank an meine treuen Erstleser Oliver Fuchs und Grit Feller. Außerdem Grüße an das Statttheater Neumünster, den TCK und Impro-Kostenlos.

 

Anmerkung der Redaktion: „Schwesterherz“ ist mittlerweile ebenfalls bei der theaterboerse erschienen.

Mai
4

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Jugendtheater: Mit Abstand am besten

Ein neues Theaterstück unserer Autorin Susanne Petrovic-Farah stellen wir euch hier gerne vor:

 

In einer Folge des fiktiven Wissenschaftsmagazins „Quark – Fakten, die keiner wissen will“ empfängt Moderatorin Labermann Prof. Dr. Dr. Regelmacher vom Forschungsinstitut für Kommunikationsregeln und die Influencerin Coco Rona, mit denen sie sich über das Thema „Abstand“ im Allgemeinen und bezogen auf eine aktuelle Pandemie auch im Besonderen austauscht. Die beiden Gäste sind absichtlich überzeichnete Charaktere, die trotz des eigentlich ernsten Themas dafür sorgen, dass die komischen Momente überwiegen.

Die Definition von Distanzzonen, verrückte Abstandhalter aus dem Channel der Influencerin, die Erfindung einer beim Trinken nutzbaren Maske, die Schwierigkeit der Deutung von Mimik hinter Masken und die Probleme von Kommunikation auf Distanz sind u. a. die Themen der Diskussion, zu der jeweils in die Show eingespielte Filmbeiträge anregen. Auch unerwartete Störungen treten auf, z. B. durch eine Konkurrentin von Coco oder ihren empörten Vater, die die hilflose Regie jeweils zur Sendung zuschaltet. Zum Schluss erhält ausgerechnet Prof. Regelmacher eine SMS mit einer verstörenden Mitteilung, die schließlich zum Abbruch der Sendung durch die völlig verwirrte Moderatorin führt.

18 Rollen sind in diesem 35 minütigen Theaterstück zu besetzen.

 

Von Susanne Petrovic-Farah sind noch zahlreiche weitere Stücke in unserem Verlag erschienen.

Klickt hier und stöbert in aller Ruhe durch ihre abwechslungsreichen Theatertexte.

 

 

 

 

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Mai
2

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Neue Stücke für das Jugendtheater und das Kindertheater: „Leni“ und „Gedankenspiele“

Eine neue Autorin begrüßen wir heute in unserem Verlag: Nora Jahn hat unsere theaterboerse mit zwei neuen Theaterstücken bereichert.

 

Da wäre zum einen das ergreifende Jugendtheaterstück Leni:

Das Schulsommerfest steht vor der Tür. Doch Leni ist seit 2 Wochen nicht mehr in der Schule. Ihre Schulfreundinnen machen sich so langsam Sorgen, denn sie können Leni auch nicht erreichen. Doch dann meldet sie sich – aus dem Krankenhaus. Sie hat Krebs, in einem fortgeschrittenen und nicht heilbaren Stadium. Wie geht sie und gehen ihre Freundinnen aus ihrer Klasse mit dieser Nachricht um? Für Tessa ist es eine schlecht zu verdauende Nachricht, welche sie erbrechen lässt. Cora braucht vor allem Fakten und bombardiert die anderen mit Informationen aus dem World-Wide-Web über das Thema Krebs. Sarah ist verzweifelt- warum ihre beste Freundin, warum kann es nicht jemand anderen treffen? Am Ende sind sich jedoch alle eini:. Für Leni soll es das beste Sommerfest ihres Lebens werden…
Ein berührendes Stück über den Tod, der viel zu früh kommt. Und über Freundschaft, die über den Tod hinausgeht.

 

Und zum anderen das Kindertheaterstück  Gedankenspiele:

Hausaufgabe: Erfindet eine Geschichte! Boah, wie blöd ist das denn?! Oder vielleicht doch nicht? Vier Schüler*innen überwinden ihre Schreibblockaden und entwickeln ganz unterschiedliche Geschichten, die vor unseren Augen lebendig werden: eine Actiongeschichte, eine Romanze, eine Komödie und eine Horrorszene. Geeignet vor allem für Ganztagesangebote in Schulen oder Theaterprojekten.
Super geeignet sowohl für kleine als auch größere Theatergruppen.

 

Folgt dem jeweiligen Link und erfahrt mehr über die beiden Theaterstücke. Vielleicht schaut ihr auch einmal in die kostenlose Leseprobe?

Wir wünschen euch viel Spaß beim Entdecken.

 

 

 

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16. Chemnitzer Schultheaterwoche 2014

Donnerstag, 20. März 2014

Vom 23. bis 28. März 2014 ist es wieder soweit! Zum 16. Mal öffnet sich der Vorhang für die Chemnitzer Schultheaterwoche. Bewerben konnte sich jeder – einzige Voraussetzung:…

Ute Ramb: Unsere Belohnung? Die Freude an der Sache!

Mittwoch, 19. März 2014

Seit nunmehr 20 Jahren ist Ute Ramb am Gymnasium in Hildburghausen (Südthüringen) tätig. Zusätzlich zu ihren ursprünglichen Fächern Musik und Französisch unterrichtet sie seit Mitte der 90er Jahre…

Die Wunderquelle

Dienstag, 18. März 2014

Dieses Kindertheaterstück von Egon Busch beschäftigt sich mit einem wichtigen aktuellen Thema: der artgerechten Haltung von Tieren. Nachdem die Tiere aus der Wunderquelle getrunken haben, können sie plötzlich…

Theaterstück: Das Gegenteil von Mord

Freitag, 7. März 2014

In der Krimikomödie von Egon Busch angeln Opa Michel und Opa Fritz Kleidungsstücke einer jungen Frau aus dem Wasser und schalten die Polizei ein. Sie kommen jedoch selbst…

Egon Busch: Zeitgemäße Stücke anbieten

Mittwoch, 5. März 2014

Unser langjähriger Autor Egon Busch wurde im Jahr 1938 in Münchweiler/Alsenz geboren. Nach seinem Abitur studierte er Lehramt an Volksschulen und absolvierte später ein Zusatzstudium für das Lehramt…

Die Außenseiterin

Dienstag, 4. März 2014

Das Theaterstück von Jenny Wölk beschäftigt sich mit einem sehr ernst zu nehmenden Thema. Die Außenseiterin in einer eigentlich ganz normalen Klasse mit ihren Cliquen übernimmt Verantwortung und…

Wasser hat keine Balken

Freitag, 28. Februar 2014

Das brandneue Stück unseres Autorengespanns Kirsten Rohr und Günter von Lonski ist eine turbulente Theaterkomödie. Auf einem zum Abwracken gedachten Schiff treffen zufällig ganz unterschiedliche Fahrgäste ein: Die…

Kirsten Rohr und Günter von Lonski: Gemeinsam auf die „Bretter, die die Welt bedeuten“

Mittwoch, 26. Februar 2014

Unsere Autorin Kirsten Rohr wurde 1943 in Hamburg geboren, dort und in Schleswig-Holstein wuchs sie auf. Nach dem Lehramtsstudium verschlug es sie  nach Hannover. 40 Jahre lang arbeitet…

Warum liest du?

Dienstag, 25. Februar 2014

Das neue Theaterstück unsers Autors Ludwig C. Winter beschreibt eine kleine Grundschulfabel um Tiere, die sich fragen, warum sie lesen. In dem 10-minütigen Stück sind insgesamt 20 Rollen…

Burratinos Abenteuer

Dienstag, 11. Februar 2014

In seinem neuesten Theaterstück erzählt Michael Ö. Arnold die bekannte Pinochio Geschichte nach Tolstoi. Burratino ist ein kleiner Junge, aber das Besondere an ihm ist, dass er von…