Apr.
7

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Anker lichten! Die „Silver Horizon“ sticht in See

Ende 2023 entstand in der Freizeitstätte 60Plus in Berlin-Friedenau aus einer spontanen Idee ein außergewöhnliches Musicalprojekt: 14 Senior:innen zwischen Anfang 70 und Ende 80 entwickelten gemeinsam ein musikalisches Theaterstück über das Älterwerden, gesellschaftliche Fragen und persönliche Lebensgeschichten.

Unter der Leitung von Özlem Topuz, Regisseur João Eduardo Albertini und begleitet von filmischer Dokumentation entstand über ein Jahr hinweg ein kreativer Prozess voller Gespräche, Musik, Humor und Emotionen. Aus den improvisierten Szenen entwickelte sich schließlich das Theaterstück „Silver Horizon“ – eine schwarzhumorige Kreuzfahrt-Satire über ein KI-gesteuertes Luxusschiff, das ältere Menschen auf ihre „letzte Reise“ schickt.

Die Figuren und Texte basieren teilweise auf den Erfahrungen und Ideen der Teilnehmer:innen. Ergänzt wurde das Stück durch eigens komponierte Musik und Lieder. Unterstützt wurde das Projekt außerdem von Künstler:innen aus den Bereichen Bühne, Choreografie und Schauspiel.

Nach der erfolgreichen Premiere Ende 2024 folgten weitere Aufführungen im Frühjahr 2025 vor begeistertem Publikum. Besonders beeindruckend war der Stolz der Gruppe, gemeinsam ein so großes Projekt verwirklicht zu haben.

„Silver Horizon“ ist das erste veröffentlichte Theaterstück von Sandra Vollus und zugleich ein Gemeinschaftswerk, entstanden aus kreativer Zusammenarbeit, Lebenserfahrung und dem Wunsch, dem Thema Alter mit Humor, Würde und Menschlichkeit zu begegnen.

 

Zur Information: Der Rollentext steht als Zip-Datei mit beigefügten Liedern im mp3-Format zur Verfügung.

 

Alle weiteren Informationen zu diesem Theaterstück von Sandra Vollus gibt es hier: Silver Horizon

 

 

 

 

#ausgrenzung #älterwerden #mut #gesellschaftskritisch #senior:innentheater #rebellion #theaterstückmitmusik

Apr.
2

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Autorinnenporträt: Martina Scheuringer

Heute berichtet uns Martina Scheuringer über sich und die Entstehung ihres Theaterstücks Something:

 

„Die Idee zu „Something“ entstand, weil ich für meine Klasse, die ich als recht besonders empfinde, ein Stück schreiben wollte.
Meistens behagte mir bei bereits bestehenden Jugendstücken der Humor nicht so ganz oder mir war die Botschaft zu aufdringlich oder das ganze Stück zu kitschig – also griff ich selbst zur Feder.
Einige Rollen bildeten sich dann im Zusammenhang mit der Vorstellung einiger SchülerInnen… Da ich eher an existentiellen bzw. allgemeinmenschlichen (denn an politischen) Problemen interessiert bin, landete ich rasch beim Themenkreis Liebe, Liebeskummer, Pubertät, Chaos. Liebeskummer erlebt wohl jeder Mensch mindestens einmal im Leben – und er kann schlimm bis lebensbedrohlich sein. Das Stück sollte die SchülerInnen im besten Fall wappnen und trösten, sie an den Wert von Freundschaft erinnern.
Die Idee mit den personifizierten Gefühlen hatte ich schon vor Jahrzehnten, aber da fehlte mir noch der Mut und auch sonst alles zum Schreiben eines Stückes. Nun kam sie mir wieder in den Sinn – nicht zuletzt deshalb, weil ich viele Rollen entwickeln musste – eben für 24 SchülerInnen.

 


„Something“ von den Beatles empfinde ich als eines der schönsten Liebeslieder überhaupt – und somit war es auch titelgebend. Das Konzept der Band, die im Stück eine große Rolle spielt, war für mich nahezu selbstverständlich, weil in meiner besagten Klasse so viele gute MusikerInnen sind. Insgesamt wollte ich mein Stück nicht zu kompliziert halten oder unnötig aufladen, es sollte auch lustig-lockere Elemente enthalten.

 

 

„Something“ ist mein erstes und bislang einziges Theaterstück; ansonsten schrieb ich als Gelegenheitsautorin Artikel und Kommentare für österreichische Tageszeitungen („Presse“, „Standard“). Ich muss immer warten, bis mich die Muse küsst oder mich die Leidenschaft für ein Thema erfasst – deswegen könnte ich das Schreiben wahrscheinlich nicht zum Beruf machen.

 

Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Ort in Oberösterreich, in Natternbach. Nach dem Gymnasium in Grieskirchen studierte ich in Wien Germanistik, Psychologie und Philosophie. Seit 2006 arbeite ich als AHS-Lehrerin in Linz, die längste Zeit am BRG Hamerling, dessen musikalisch-kreativer Zweig die SchülerInnen und LehrerInnen zu kreativen Höchstleistungen anspornt. Vor zehn Jahren legte ich mal eine Pause ein, begann Italienisch zu studieren und lebte und arbeitete für einige Monate im Piemont und in Süditalien. Auch jetzt lerne ich noch regelmäßig Italienisch, aber auch Französisch – am liebsten direkt in Italien oder Frankreich. Ansonsten lese ich gerne und viel, spiele wöchentlich Fußball mit Kolleginnen und Kollegen – und nur für meine Ohren hin und wieder Klavier. Zu meinem eigenen Erstaunen bin ich bereits 45 Jahre alt.“

 

 

 

 

#autorin #bühnenautorin #jugendtheater #theaterstück #theatertext #jugendtheaterstück #jugendthemen

März
30

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Schräge Farce: Mich gibt’s drei Mal

Martin ist ein ziemlich egozentrischer, wenig empathischer und noch dazu bindungsunfähiger Aufschneider. Doch eines Nachts stehen vor Martins Bett plötzlich sein junges und sein altes Ich, die beide sofort bei ihm einziehen. Wie sich herausstellt, sind seine jüngere und vor allem auch seine ältere Version alles andere als pflegeleicht. Außerdem halten die beiden Martin einen Spiegel vor, wodurch dieser sein Leben zu hinterfragen beginnt.
Eine ganz schön schräge Männer-Farce mit großem Potential zur Selbsterkenntnis!

 

Hier gibt es alle weiteren Informationen zu diesem neuen Stück von Philipp Alkefug: Mich gibt’s drei Mal

 

 

 

 

#farce #irrwitzig #verrückt #komödie #männer #chaot #theaterstück

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