Jun
9

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Endlich wieder Theater! Gymnasium Höchstadt führt „(K)ein Mord in Aussicht auf“

Unser heutiges Dankeschön geht an Tanja Wulff, Leiterin der Unterstufentheatergruppe am Gymnasium Höchstadt. Sie sandte uns einen Spielbericht über die Theateraufführung des bei uns erworbenen Stückes (K)ein Mord in Aussicht zu:

 

Endlich wieder eine Theateraufführung im Gymnasium Höchstadt!

Mit großer Spielfreude und Begeisterung zeigte die Unterstufentheatergruppe des Gymnasiums Höchstadt das kurzweilige Kriminalstück „(K)Ein Mord in Aussicht“ von Sabine Schmitt.
In dem idyllischen Dörfchen Hinterhausen scheint die Welt noch in Ordnung zu sein, Bürgermeister Fischer kümmert sich um alles. Hauptsache, die Nelken in den Vorgärten werden nicht von den Schafen abgefressen! Dass auch in Hinterhausen nicht immer alles so ganz harmonisch ist, wird spätestens mit dem Mord am Landgrafen von Mufflingen klar. Die beiden Polizisten Dombrowski und Mittelmann, die sich sonst mit wenig spektakulären Fällen wie verschwundenen Gartenzwergen beschäftigen, können den Mord nur mit Hilfe der Praktikantin Carolin Bär aufklären.

Da aufgrund der Corona-Pandemie in den letzten Jahren nur wenige Veranstaltungen stattfinden konnten, fieberten alle Mitwirkenden ihrem Auftritt besonders entgegen. Die für den 25. Mai geplante Aufführung musste coronabedingt verschoben werden. Eine Woche später war es dann so weit. Die Sitzplätze in der Aula waren alle belegt – welch ein ungewohnter Anblick! Die Freude, vor Publikum spielen zu dürfen, war allen Mitwirkenden deutlich anzumerken. Es war ein krönender Abschluss für die Unterstufentheatergruppe und ein unterhaltsamer Abend für das Publikum, nicht nur die stolzen Eltern. Diese Aufführung hat auch gezeigt, dass Schule so viel mehr ist als nur Fachunterricht nach Stundenplan. Endlich wieder Theater!

 

Das Team der theaterboerse freut sich über diese gelungene Aufführung und spendet großen Applaus aus der Ferne.

 

 

#schultheater #endlichwiedertheater #darstellendesspiel #krimi #kriminalkomödie #theateraufführung

Jun
7

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Bühne frei für die Klimakatastrophe: Theatergruppe CampusAsyl begeisterte mit Theaterstück zum Klimawandel

 

Ein Theaterstück zum Klimawandel hört sich zunächst nach ziemlich schwerer Kost an – die Thematik hat bekanntlich wenig Aufheiterndes.

Doch was die Theatergruppe CampusAsyl bei insgesamt drei Aufführungen auf die Bühne im Kulturzentrum W1 in Regensburg gebracht hat, kam denkbar leichtfüßig daher.

 

 

Das Stück erhielt großes Lob für den sprachlichen Witz und die Leichtigkeit im Umgang mit dem Thema. Bei den Aufführungen wurde viel gelacht und der Humor, den Autor Wolfgang Malischewski in das Stück geschrieben hat, übertrug sich super auf das Publikum, so dass am Ende jeder Aufführung großer Jubel stand.

Unter folgendem Link findet ihr eine schöne Kritik über die Premiere:

https://www.campus-asyl.de/buehne-frei-fuer-die-klimakatastrophe-letzte-auffuehrung-am-04-juni/

 

 

Das Team der theaterboerse gratuliert dem gesamten Ensemble und dem Autor zu den erfolgreichen Aufführungen!

Wenn ihr mehr über das Theaterstück erfahren wollt, folgt diesem Link: Wann wenn nicht jetzt, ihr Ochsen!

 

 

 

#theaterstück #campusasyl #theatergruppe #umweltstück #klimawandel #theatertext

Jun
3

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„Luther und der Sturm“ in strahlendem Sonnenschein aufgeführt

Kürzlich erreichte uns ein Spielbericht zu dem bei uns verlegtem Theaterstück Luther und der Sturm von Wolfgang Piechota. Der Autor und Theologe hat auf Initiative des Ebernburg-Vereins diesen bewegten Abschnitt deutscher Geschichte szenisch aufgearbeitet. Zum Reformationsjubiläum wurde das entstandene Theaterstück in der Bastion auf der Ebernburg aufgeführt.

Dem Ensemble des „Nahe-Theaters“ gratulieren wir zu diesen gelungenen Aufführungen und bedanken uns herzlich bei Wolfgang Piechota für die Zusendung des Spielberichts:

 

Das Theaterstück „Luther und der Sturm“ wurde an drei Abenden auf der historischen Ebernburg, der oft zitierten „Herberge der Gerechtigkeit“ dargeboten. Das Nahe-Theater unter der Regie von Petra Theisen bot ein faszinierendes Bühnenspiel, in dem es nicht um Furcht vor Unwetter ging, vielmehr um das Wechselspiel von Macht und Gewissensfreiheit vor fünf-hundert Jahren. Stop! Ebenso gut um die Machtspiele heutiger Zeit!

Der „Revolutionär“ Martin Luther stand vor Kaiser Karl V. und den Größen des Reiches standfest und gewiss, dass seine Sicht des Evangeliums sich durchsetzen würde gegen kirchliche Korruption und Ablasshandel. Als amtlich bestellter Schutzherr geleitete ihn der Reichsherold Caspar Sturm in die Stadt Worms hinein und wieder zurück nach Thüringen. Auf der Ebernburg weilte Luther keinen Augenblick. Seine Freunde und Mitstreiter feierten dort aber die erste deutsche Messe mit Brot und Wein und predigten von der Freiheit eines Christenmenschen im Dienst der Humanität. Luther fand Zuflucht auf der Wartburg. Als Junker mit den sichtbaren Resten der Mönchs-Tonsur im Haar und dem Bibeltext in der Originalsprache im Gepäck brachte der künftige Professor die Übersetzung der Bibel ins Deutsche zustande, verständlich und lesbar für jedermann, weil er „dem Volk aufs Maul schaute“ und kein abgehobenes Wort gelten ließ.
Das Nahe-Theater zeigte dem zahlreichen und begeisterten Publikum an drei Abenden, wie die historische Wahrheit noch heute Männer und Frauen (!) bewegt und zum Handeln anregt. Benzinpreis, Energiekrise oder Klimawandel, Krieg und Korruption spalten eine Gesellschaft, die damals schon durch ungerechte Verteilung der Machtmittel litt.

Das Teuflische als letzte Möglichkeit fand keine Zukunftschance. Was der Theologe und Autor Wolfgang Piechota anregte, war eben diese Auseinandersetzung um Menschlichkeit und Frieden. Sie wurde von einem begeistert aufspielenden Ensemble mit Herzlichkeit und Humor vermittelt.

Die Regisseurin Petra Theisen führte durch die einzelnen Rollen, dass das Zuschauen ein Vergnügen war. Ein Feuerwerk zündender Einfälle und mitreißender Pointen entfaltete sich. Der Chronist in seiner Sachlichkeit und ein funkensprühender Hofnarr verabschiedeten sich am Ende: „Das Schlusswort gebührt dem Geschichtsschreiber – nein! Dem Narren! Weil Geschichte nun mal ein krauses Fach ist – zusammengewürfelt wie der bunte Rock des Narren, mit Flicken übersät aus Unwissenheit und Dummheit.“
Dem Ebernburg-Verein ist zu danken für die Erinnerung an das fünfhundertjährige Jubiläum des ersten deutschen Gottesdienstes mit Abendmahl in beider Gestalt am Sonntag Rogate 1522. Die Gemeinschaft aus pfälzischen, rheinischen und hessischen Kirchengemeinden feierte ihn am 22. Mai 2022 in den Räumen der gastfreundlichen Ebernburg.

 

 

 

#theater #theaterstück #luther #reformation #reformationsjubiläum #theateraufführung #ebernburg

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