Aug.
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Kommentar

FWS Uhlandshöhe spielte „Peltago“

An der Freien Waldorfschule Uhlandshöhe in Stuttgart führte die Klasse 8B das gesellschaftskritische Theaterstück Peltago von Christian Steins auf.

Das Stück spielt im fiktiven Ort Peltago. Dort will nach dem Tod des Königs die Justizministerin die Macht an sich reißen. Sie hat das Militär und die Polizei auf ihrer Seite, ahnt aber nicht, dass es eine Gruppe unerschrockener Bürger gibt, die mit Mut und Entschlossenheit zur Rebellion aufruft.

Wir bedanken uns herzlich bei Matthias Murbach. Er ließ uns Bilder der Aufführungen zukommen und Stimmen und Zitate seiner Schüler zu „Peltago“. Gerne möchten wir diesen ungewöhnlichen Einblick hier mit euch teilen:

 

ZOE – Zova:
Ich war persönlich sehr zufrieden mit meiner Rolle und habe am liebsten die 13. Szene gespielt.
Die Geschichte „Peltago“ hat auch nochmal gezeigt, was Zusammenhalt und Durchsetzungsvermögen bedeutet, den die Stimmen der Bürger von Peltago wurden ja ignoriert, doch sie haben sich zusammen getan und nicht aufgegeben.
BELLA – Hillegan:
Das Stück Peltago war eine gute Wahl, obwohl die Klasse lieber einen Krimi spielen wollte. Mit meiner Rolle war ich jedoch sehr zufrieden, ich mochte die Eigenschaften und den Willen von Hillegan.
MARTI – Efis:
Ich habe durch das Stück auch viele alte, aber für mich neue Wörter kennen gelernt.
Mit meiner Rolle war ich sehr zufrieden, die 20. Szene fand ich besonders gut, weil sie leicht zu lernen war und viel Spaß beim Proben und bei der Aufführung gemacht hat.
ILIAS – Potul:
Mein Lieblingsbild war das fünfte, weil ich dort die ganze Zeit auf der Bühne war und es viele lustige Stellen gab.
JULIUS – Potul:
Ich war sehr zufrieden mit meiner Rolle, da es auch meine Wunschrolle war. Mir hat das 5. Bild am meisten Spaß gemacht, da das Publikum viel gelacht hat. Wenn mich ein zukünftiger Achtklässler nach einem Tipp fragte, würde ich ihm sagen, er soll seinen Text richtig lernen, weil es keinen Sinn macht zu proben, wenn man seinen Text nicht kann.
PAULA B. – Dagila:
Am liebsten habe ich die Szene mit Tergasse und Zova am Tisch gespielt und als Sefir wieder aus dem Schrank kommt.
Durch die Arbeit an dem Stück ist die Klasse meiner Meinung nach nochmal ein Stück zusammengewachsen. Vorallem beim Umbau musste man sehr aufeinander achten.
Die Geschichte hat gezeigt, dass wenn alle zusammenhalten und das Gleiche wollen, das auch möglich ist.
GUSTAV – Godobander:
Das Auswendiglernen war für mich persönlich eine Qual, aber wenn man seinen Text einmal konnte, hat es immer richtig Spaß gemacht, ihn zu sprechen.
Mit meiner Rolle war ich echt zufrieden, weil ich fand, dass ich mich komplett hinein versetzen konnte.
Das Theaterstück hat mich gelehrt, dass man nie aufgeben soll und das Teamarbeit sehr wichtig ist.
MARLENE – Aneida:
Die Peltagogeschichte  zeigt, dass es meistens besser ist auf unsere Gefühle und Gedanken zu hören, anstatt blind Befehlen zu folgen.
NILS – Fingurt:
Zunächst wählten wir unsere Rollen aus, ich war sehr zufrieden mit meiner Rolle.
Mit der Erarbeitung der Szenen und Bilder ging der Unterricht langsam weg.
Wir wählten Kostüme und Requisiten aus. Dazu bauten wir aus Bananenkisten Kulissen.
Es war toll, dass die Leute klatschten und jubelten.
Das Stück hat gezeigt, dass es zu der heutigen Zeit in manchem Anderen und Situationen auch zutrifft. Man lernte auch daraus, dass man immer seine Meinung seine Meinung sagen sollte: “ Freiheit für Peltago“.
PAULA W. – Mundala:
Toll fand ich auch, dass das Stück so musikalisch ist: die zwei Lieder (Vertonungen des Musiklehrers) und die Ouvertüre (vom gesamten Klassenorchester gespielt) haben mir gefallen. Und während der Umbauten wurde ja auch von ein paar Schülern Musik gespielt.
JACOB – Fingurt:
Am Anfang konnte ich meinen Text gar nicht und ich war auch mit dem Stück nicht zufrieden.
Mein Kostüm fand ich zu altmodisch und die Sprache war auch nicht aus unserer Zeit.
Meine Rolle fand ich gut, da sie nicht zuviel Text hatte, doch ich versprach mich trotzdem öfters. Das ist zum Glück bei der Aufführung nicht passiert.
Mich hat das Stück aber auch gelehrt, dass man nicht immer alles von Anfang an Kacke finden soll.
PAULA F. – Aneida:
Die Geschichte Peltago hat mir gezeigt, dass wir immer zusammenhalten sollen!

 

 

 

 

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Juli
31

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Kommentar

Weihnachtsstück für Kinder: Auf der Suche nach Weihnachten

Es geht wieder los: die ersten Theatertexte für Weihnachten werden von unseren Kunden bestellt.

Ein Weihnachtstheaterstück für Kinder, welches ganz neu in unserem Verlag erschienen ist, heißt Auf der Suche nach Weihnachten.

In dem Stück hört eine Gruppe Tierkinder eine Menschenfamilie im Wald über Weihnachten reden. Sie sind neugierig und fragen in der Tierschule nach, was Weihnachten ist. Ihre Lehrerin ist sehr ängstlich, was Menschen betrifft und verbietet ihnen, Nachforschungen anzustellen. Trotzdem schleichen die Tierkinder nachts durch den Wald, auf der Suche nach Weihnachten. Schließlich treffen sie auf die weise Ulla Uhu, die ihnen erklärt, was es mit diesem mysteriösen Weihnachten auf sich hat.

Die Autorin dieses Stückes ist Viola Jödt, die wir herzlich in unserem Verlag begrüßen.

Schaut doch mal rein! Über den obigen Link gelangt ihr zu allen weiteren Informationen und zur Leseprobe.

 

 

 

 

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Juli
28

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Vier gelungene Aufführungen der Mörzer ReziTäter: „Das Phänomen – Abstand ist tödlich!“

In der Mörzer Steinsmühle am 23. + 24. Juni und 7. + 8. Juli 2023 brachten die Mörzer ReziTäter (BDAT) das Theaterstück Das Phänomen von unserem Autor Volker Zill höchst erfolgreich auf die Bühne.

Wir bedanken uns herzlich bei Jörg Wiederhold für die Zusendung von Bildern und dem wunderbaren Bericht:

Einsamkeit und Isolation sind tödlich; Gemeinschaft und Solidarität bringen die Rettung. Zusammenrücken auf engstem Raum, Massenveranstaltungen und der Austausch von Schweiß und Körperflüssigkeiten sind die neuen Maßstäbe des menschlichen Zusammenlebens. Ein Phänomen greift um sich und fordert die Wissenschaft und die politischen Entscheidungsträger heraus.

Die Menschen gehen demzufolge zu Großgruppenhappenings, spenden Körpersekrete, ziehen um in Gemeinschaftsunterkünfte, begeben sich in Kuschelpraxen und flüchten aus dem Homeoffice. Das „Phänomen“ geht um! Einsamkeit und mangelnde Sozialkontakte gefährden die Gesundheit und das Leben. Die Nachrichten aus aller Welt sind beherrscht von diesem Thema. Dementsprechend präsentierten die Mörzer ReziTäter bei ihren vergangenen vier Aufführungen in der Steinsmühle im Münstermaifelder Schrumpftal die beiden Sender „Schromb-TV“ und „Mörz-News“ mit ihren jeweils neusten Meldungen zu dieser Notlage.

Es wurde über die Ereignisse aus aller Welt berichtet und so die Chronologie dieses Wahnsinns dokumentiert.

Dabei entpuppten sich die von verschiedenen Moderatoren vorgelesenen Nachrichten als teilweise groteske, überzogene und häufig humorvolle Beiträge mit sehr viel lokalem Kolorit. Durch die zahlreich eingespielten Videos; Fotos, Live-Kommentare und Musikbeiträge erhielten die TV-News einen professionellen Charakter und nahmen so die Zuschauer mit in den Verlauf dieser mysteriösen Pandemie, die von Anfang bis Ende so anders (gegenteilig) verläuft wie die gerade bei uns Überstandene.

Die Mörzer ReziTäter brachten dieses spannende Thema auf humorvolle Weise auf die Bühne und stellten die unterschiedlichen Reaktionen der Charaktere auf das Phänomen dar. Mit viel Wortwitz und Situationskomik sorgten sie dafür, dass das Publikum in ihren Bann gezogen wurde.

Als Vorlage diente dazu ein Text von Volker Zill aus dem Jahr 2021, den die Mörzer ReziTäter auf ihre ganze eigene „ReziTäter-typische“ Art und Weise szenisch umsetzten.

„Das Phänomen“ war ein Feuerwerk an skurrilen Figuren, absurden Humor und überraschenden Wendungen. Dabei stellten die Mörzer ReziTäter erneut ihr kreatives Talent unter Beweis mit einem einzigartigen Mix aus Schauspiel, Lesung, Comedy und Film.

Der Autor des Stückes, Volker Zill, extra angereist aus Kelkheim, äußerte sich begeistert von der Interpretation der Mörzer ReziTäter: “Besser kann man das nicht umsetzen. Eine fantastische Vorstellung“.

Wie immer bot dabei die Steinsmühle die perfekte Kulisse für die aufwendige Bühnenshow der ReziTäter. In der Pause konnten sich die Besucher an den schönen Sommerabenden bestens mit kühlen Getränken und Köstlichkeiten aus der „Sekret-Service-Küche“ erfreuen und hatten somit unterhaltsame Abende und ein unvergessliches Erlebnis im Schrumpftal

Ebenso zufrieden zeigte sich auch das Ensemble um Regisseur Mäx Bier mit ihren szenischen Lesungen und das Publikum bedankte sich mit tosendem Applaus für die gekonnten Darbietungen.

Das Phänomen die mit Abstand distanzloseste Lesung!

Info Videos und Fotos: moerzerfeste.de oder mm-moerz.de

 

 

 

 

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