Sep.
25

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Kommentar

Autorinnenporträt: Sabine Schnurrer

Komödien, Dramen, Freilichtbühnen und Ritterspiele. In diesen Bereichen ist Sabine Schnurrer seit über 20 Jahren unterwegs. Dabei spielte sie schon in der Schule in der Theater AG und schrieb kleine Sketche und Theaterstücke. 2007 suchte sie eine neue Beschäftigungsmöglichkeit für ihr in die Jahre gekommenes Turnierpferd. Das Ross war zwar nicht länger auf Turnieren verletzungsbedingt im Einsatz, brauchte aber den Rummel im sich herum. So gelangte Sabine mit ihrem Streitross (sie stritten sich wirklich des Öfteren, ob links oder rechts, rauf oder runter…) auf die Freilichtbühne nach Giebelstadt, wo sie für einige Jahre selbst ritt und ihr Pferd Darstellern bei den ‚Florian Geyer Festspielen‘ zur Verfügung stellte. Als das treue Pferd endgültig in Rente ging, blieb Sabine als Regieassistentin und Darstellerin und begann parallel dazu selbst Theaterprojekte zu realisieren.

Um das auch handwerklich sauber zu machen, gönnte sie sich nach einem trockenen BWL Studium nach dem Abi nun noch ein MA in Playwriting. Heute setzt die Fränkin eigene Projekte um, schreibt Theaterstücke on demand oder auch just for fun und besucht besonders gern selbst Freilichtbühnen im Süden Deutschlands. Neue Ideen fallen ihr besonders dann ein, wenn sie mit ihrem Hund lange Wanderungen unternimmt. Man darf also annehmen, dass der Hund recht fit ist.

Sabine Schnurrer ist bisher mit der Komödie Die Hochzeitsnacht in unserem Verlag vertreten.

Ganz neu im Frühjahr 2024 ist das historische Theaterstück Florian Geyer hinzugekommen.

 

 

#autorin #bühnenautorin #erwachsenentheater #komödie #intrigen #freundinnen #lustspiel

Sep.
21

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Kommentar

Politfarce: Der letzte Tag des Ronald Crump

Eine Farce, passend zum anstehenden Wahlkampf um die US-Präsidentschaft 2024: Der Sturm auf das Kapitol konnte nicht verhindern, dass Ronald Crump das Oval Office räumen muss und Joe Beide als neuer Präsident vereidigt werden soll. Aber Crump will nicht, schließlich wurde ihm die Wahl gestohlen. Wen er auch trifft an diesem letzten Tag, er bleibt sich treu – egoman, prahlerisch, frauenfeindlich.
Fakten leugnen, Tatsachen verdrehen, politische Gegner beleidigen, Minderheiten diskriminieren – in seiner geballten Aneinanderreihung von haarsträubenden Ereignissen lässt der Autor eine besondere Präsidentschaft Revue passieren. Während der Präsidentschaft Donald Trumps, der hier Ronald Crump heißt, verwischten die Grenzen von Realität und Fiktion. So ist auch das Stück ein amüsant-absurdes Spiel mit Wahn und Wirklichkeit. Witzig und beunruhigend – ob es eine weitere Präsidentschaft Trumps geben wird?

 

Der Autor Christian Weymayr schuf hier eine wahnwitzige Politfarce. Zum Stück sagt er:
„Schon als Donald Trump das Oval Office für seinen Nachfolger Joe Biden räumen musste, fand ich die Idee verlockend, ein Stück über einen Präsidenten zu schreiben, der nicht gehen will – der lügt, prahlt, beleidigt, grapscht, hetzt, und sich an seine Macht klammert mit der Behauptung, die Wahl sei ihm gestohlen worden.
Als Donald Trump seine erneute Kandidatur verkündete, dachte ich, jetzt oder nie. Der Vorstand meines Theaters fand die Idee klasse. Das Buch „77 Tage“ des US-Journalisten und Trump-Kenners Michael Wolff und andere Materialien dienten mir als Quellen für Trumps Charakter, für Themen, konkrete Begebenheiten sowie Zitate. Diese dokumentarischen Teile ergänzte ich um fiktive. Die irritierende Erkenntnis für mich: Obwohl ich als Komödienautor den Witz vor allem aus Übertreibungen ziehe, war es schwer, die Schilderungen Wolffs und anderer noch zu toppen. Ich stelle mir vor, dass es für Politikkurse der Oberstufe eine erhellende Aufgabe sein könnte, zu analysieren, was im Stück Fakt und Fiktion ist. Ich wette, das wird nicht fehlerfrei gelingen.
Ein dramaturgischer Kniff besteht darin, dass die Bühne sich vom Oval Office nach und nach in das Krankenzimmer einer psychiatrischen Anstalt verwandelt. Auch mehren sich die Anzeichen, dass die anderen handelnden Personen vielleicht in Wirklichkeit Pflegekräfte sind. Am Ende bleibt also die Frage: Ist das auf der Bühne Donald Trump alias Ronald Crump, der in eine Klinik eingeliefert wird, oder ist das ein Klinikinsasse, der sich für Ronald Crump hält, und der zu therapeutischen Zwecken einen Tag lang seine Wahnvorstellungen ausleben darf?
So oder so: „Der letzte Tag des Ronald Crump“ führt bestürzend vor Augen, was den USA und der Welt drohte, wenn Donald Trump die Wahl gewinnen würde – das heißt, wirklich gewinnen würde.“

 

Am 02.12.2023 feiert das Stück Premiere am Kleinen Theater Herne.

Bis dahin erscheint wöchentlich je eine Szene als Vorgeschmack auf folgenden Kanälen:

YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCq2ghbhjOEyuh_bzPu8a9GA

Instagram: https://www.instagram.com/kleinestheaterherne/reels/

Facebook: https://www.facebook.com/theaterherne

 

Und hier gelangt ihr direkt zum Theatertext und allen weiteren Informationen: Der letzte Tag des Ronald Crump

 

 

 

#uswahlen #politik #wahlkampf #politfarce #politsatire #komödie #wahlen #präsidentschaft #usa

Sep.
19

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Erwachsenentheater: Die Hochzeitsnacht

Eine Hochzeitsnacht, zwei ehemals beste Freundinnen und ein offener Sarg.

Wie passt das alles zusammen?

Allerlei Gerüchte machen die Runde und die Nachbarschaft macht sich auf, um der Sache auf den Grund zu gehen. Einige Geheimnisse rund um die Hochzeitnacht werden gelüftet, was die Sache nur noch verzwickter macht. Doch wird es je gelingen, die ganze Wahrheit aufzudecken?

 

Ein herrliches Lustspiel um Intrigen, Streit und Versöhnung und jeder Menge Spaß entsprang hier der Feder unserer neuen Autorin Sabine Schnurrer.

Mit einer Spielzeit von 80 Minuten verspricht es einen unterhaltsamen Theaterabend.

Sechs Rollen sind zu besetzen, allesamt weiblich.

Schaut doch mal rein: Die Hochzeitsnacht

 

 

 

 

#erwachsenentheater #komödie #intrigen #freundinnen #lustspiel

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