Ein neues Theaterstück aus dem Bereich Jugendtheater stellen wir heute vor. Struwwelpeter im Jugendwerkhof ist das mittlerweile dreiundzwanzigste in unserem Verlag veröffentlichte Stück des Autors Thor Truppel:
Alles begann am 21.10.2021. Überall auf der Welt kam es zu Störungen der sozialen Netzwerke. So auch im sächsischen Torgau.
An jenem Tag verschwand dort auch Lisa Weck. Eine Suchaktion startete, um die 17jährige zu finden. Gleichzeitig setzt der Systemausfall ungeahnte Kräfte frei. Nicht nur, dass zuvor online verbundene Menschen plötzlich getrennt und offline waren, auch aus der großen Datenbank diverser Speicher und Netzwerke wurden der Struwwelpeter und die Struwwelpeter-Kinder „frei“ gelassen. Es handelte sich jedoch nicht um die Original-Struwwelpeter-Kinder des Dr. Hoffmanns aus dem 19. Jahrhundert. Nein, es handelte sich dabei um die Struwwelpeter-Kinder der später entstandenen DDR-Version. Und sie wissen einiges zu berichten! Sie alle waren Gefangene des berüchtigten Torgauer Jugendwerkhofs. Jener geschlossenen Einrichtung die mit Gewalt die Umerziehung an Anpassung Jugendlicher im Sinne der DDR-Ideologie betrieb. Vor allem konnten sie sich an zwei Frauen, Wärterinnen, erinnern, bei welchen nun auch Lisa Weck gefangen gehalten wurde. Nach knapp einem Monat taucht Lisa Weck wieder auf und berichtet von ihrer Gefangenschaft und sie hat eine Beschuldigung parat, die sie mit der Netzwelt teilen möchte.
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Bernhard Ferber vom klamödchen theater düsseldorf e.v. ließ uns kürzlich folgenden Aufführungsbericht und Fotos zukommen. Wir bedanken uns herzlich hierfür:
Kai Hinkelmanns Stück Guns ’n‘ Nuns spukte schon ein paar Jahre in unseren Köpfen. Corona bewirkte, dass unsere Bühnenpause seit Ende 2017 dann noch länger dauerte als gewollt. Und nach einem Neustart im vergangenen Jahr fanden sich in diesem Jahr tatsächlich zehn Schauspielerinnen und Schauspieler, die Kai Hinkelmanns Kriminalkomödie sich auf die Fahne schrieben und Mitte April mit den Probenarbeiten in einem geräumigen Keller unterhalb der Petruskirche, die sich im Düsseldorfer Norden im Stadtteil Unterrath befindet,starteten. Zwei Wochen pro Abend zwei bis drei Stunden lang. Zusätzlich an einem Feiertag und einem Sonntag 4 bis 6 Stunden. Insgesamt rund 140 Stunden. Probenleitung und Regie lagen in den bewährten Händen des Schauspielers und Regisseurs Jens Hajek.
Die stattliche und komfortable Bühne in der Petruskirche wurde nach dem Plan unseres Bühnenbau-Profis Andreas Krause vom 20. bis 27.August gebaut. Für die professionelle Bühnentechnik, Ton und Licht, sorgte unser Veranstaltungstechniker René Barth.
Die Premiere – insgesamt elf Aufführungstermine – fand am 8.September vor 179 freudig gespannten Zuschauern statt. 10 weitere Aufführungen folgen bis zur Derniere am 24.9. . Und dieses Premieren-Publikum – inklusive des aus Schleswig-Holstein angereisten Autors Kai Hinkelmann – machte es uns Schauspielenden leicht. Von Anfang an war es gut hörbar begeistert von dem, was sich alles auf der Bühne abspielte. Wie kommts? Die Kreativität und „Detailfickerei“ von Jens Hajek hebt uns Schauspielende offensichtlich auf ein Niveau, das wir eigentlich als blutige Amateure gar nicht haben. Oder einfach vorher kaum erahnten, dass wir es vielleicht haben könnten. Jens ist so ne Art Jürgen Klopp fürs Schauspieler-Coaching. Und das Stück von Kai Hinkelmann war sowieso von Anfang an „zum Knutschen“, hat irre Spaß gemacht, die ganze, lange Probenarie von April bis September.
Und nicht zuletzt das jüngste Echo der lokalen Presse ist dann noch mal die Bestätigung, dass all die Aufwände der Bühnenbauer, Bühnendesigner, Bühnentechniker, der Ticktverkäuferinnen, der Souffleusen, der Maskenbildnerin, des Ticketkontrolleurs, des Fotografen, der Vereinsleitung, des Regisseurs, der Schauspielerinnen und Schauspieler nicht vergebens waren.
Vergelts Gott: ohne Kai Hinkelmann und ohne theaterboerse.de gäbs an dieser Stelle nichts aus Düsseldorf zu berichten.
Das vielfache, vom „klamödchen theater düsseldorf“ initiierte Engagement potenziert sich im Ergebnis: immunisiert mit seinen heiteren Theaterabenden alle Zuschauenden(schätzungsweise auch in diesem Jahr rund 2000) gegen Winterdepression!


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Als Konzepter, Autor und Regisseur entwickelt und realisiert Christoph Runne audiovisuelle Projekte aller Art und setzt sich dafür ein, gerade „unspektakuläre“ Dinge wie die Schulung eines Versicherungsvertreters auf eine dramaturgisch anspruchsvolle Art und Weise zu erzählen. Er hält die Verbindung von Informationsvermittlung mit kurzweiliger Unterhaltung für überlebenswichtig.
Der Geschichtenerzähler Runne produzierte in seiner Jugend Kurzfilme, studierte in Deutschland Medienmanagement und später in den USA Werbefilm. Seit 2007 lebt und arbeitet er als Veranstaltungsregisseur in Zürich.
Christoph Runne ist verheiratet, Vater zweier Söhne und hat sich gern bei den Krippenspielen in der lokalen Kirchgemeinde als Helfer und Bühnentechniker engagiert. Im Jahr 2018 adaptierte er ein Stück aus seiner Kindheit, die Weihnachtsgeschichte nach Carl Orff, für die durchschnittlich 20 Kinder in der Gemeinde. Das Echo war positiv. Das Publikum lachte an den vorgesehenen Stellen und lobte manchen Tiefgang.
Mit viel Rückenwind entstand 2019 sein eigenes Stück in zeitgemässem Kontext, obwohl es im Jahre 0 spielt. In Hotel Bethlehem agieren zwei Hoteldirektoren in den Hauptrollen. Einer wittert das große Geschäft, ein anderer hilft uneigennützig.
Auch sein zweites Stück ist unterhaltend für Jung und Alt und regt unaufdringlich zum Nachdenken an. Es steht in den Sternen erzählt die Weihnachtsgeschichte aus Sicht der drei Weisen aus dem Morgenland. Unterschwellig geht es um das Thema Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen.
Die Weihnachtsgeschichte, die im Kern immer gleich und vorhersehbar ist, bietet viel Raum für Inspiration, Freude und Mut.
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Der Termin steht. Die Theatergruppe „Spunk“ des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Limbach-Oberfrohna hat sich eine Teilnahme an der 15. chemnitzer Schultheaterwoche ergattert. Mittwoch, 20. März 2013, 16.00 Uhr Schauspielhaus, Figurentheater Der Monarch…
„Meine Theaterstücke, von denen die meisten gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern im Rahmen von Theater AG’s entstehen, sollen in erster Linie eines: das Publikum unterhalten. Neben einer gehörigen…
Braunschweig. Die Schultheaterwoche in Braunschweig ist eine der traditionsreichsten Veranstaltungen ihrer Art. 2013 findet sie sage und schreibe zum 44. Mal statt. In diesem Jahr vom 27.-30. Mai…
In der ersten Woche der neuen Zeitrechnung hat sich Jessica Casties mit ihrer Krimikomödie auf Platz 1 der Verkaufshits der Theaterbörse geschoben. Eine spannende Entwicklung, denn während bei…
Wer hat diese Bilder gemacht. Das war die erste Frage unserer Redaktion, als wir die Arbeiten von Christian Gohdes in die Finger bekommen haben. Um so erstaunter waren…
Die Chemnitzer Schultheater Wochen gehen in diesem Jahr in die 15. Runde. Das ganze findet vom 17.-22. März 2013 statt und wird von “ Die Theater Chemnitz“…
…alle Zutaten die man braucht. Waffen, Neurotiker, eine durchgeknallte Wohngemeinschaft und eine Entführung. Während durchschnittliche Autoren eines deutschen Tatorts unabsichtlich durch die Genres stolpern und unfreiwillig für Fremdscham…
Schultheater ist vielfältig. Schultheater ist mehr. Es kann Gruppen festigen, Konflikte angehen, Spiegel vorhalten, Spannung erzeugen und Lacher provozieren. Es kann Gruppenstrukturen verändern, Schüler fordern, Persönlichkeiten verändern. Aber…
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