Asyyyl!!! Tötet sie nicht...,zerstreut sie in der Fremde.

von Seedorff, Petra

Da liegt ein nackter Mann am Strand. Ein Fremder. Hungrig. Angespült vom Meer. Soll man ihm helfen? Oder die Wachen rufen? Oder einfach weitergehen, gar nicht hinsehen... Was wäre, wenn Nausikaa Odysseus nicht geholfen hätte? Wäre er je heimgekehrt nach Ithaka? Oder hätte seine Frau Penelope mit ihrem Sohn Telemach vor den zudringlichen Freiern fliehen müssen, Asyl suchend in der Fremde? In einer Collage aus neun Szenen werden Flüchtlinge und Vertriebene der Vergangenheit von Adam und Eva bis heute vorgestellt. Sie verließen ihre Heimat, weil sie ihnen keine Perspektive bot, weil sie verfolgt wurden, ihnen Tod oder Sklaverei drohte, weil Krieg und Elend sie verjagten. Ein wichtiges Stück! In ihm werden wir alle selbst zu Geflüchteten. Und dieser Perspektivwechsel ist besonders nötig in einer Zeit, in der wir aus lauter Angst vor Terror und „Überfremdung“ unsere Mitmenschlichkeit zu verlieren drohen.

Asyyyl im Magazin

seeasyy
Genre
Lebenskrise / -entwicklung
Bearbeitung klassischer Stücke u. Stoffe
Ausgrenzung / Außenseiter / Gruppen
Gesellschaftskritik (Ausländerfeindlichkeit / -integration / Gewalt / Macht / Auseinandersetz. mit NS)
Ernstes / Anspruch
Altersstufen
Erwachsenentheater
10. bis 13. Schuljahr
Länge
75 Minuten
Rollenanzahl
8, mind. 8, max. 20 (m/w variabel)

Asyyyl!!! Tötet sie nicht...,zer

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