Das Bildnis des Dorian Gray, frei nach Oscar Wilde

Im heutigen Social-Media-Universum ist das Streben nach makelloser Schönheit, Selbstdarstellung  und Einzigartigkeit mit all seinen zerstörerischen Folgen nicht mehr wegzudenken. Damit ist der Klassiker von Oscar Wilde aktueller denn je. Hier in einer 45-minütigen Theaterfassung neu aufgelegt von Linda Springer:

Der schöne und reiche Jüngling Dorian Gray opfert einer dunklen Macht seine Seele und seine Unschuld. Das von dem befreundetem Maler Basil angefertigte Portrait von ihm wird zum Spiegel seiner selbst und zeigt den moralischen Verfall und die zunehmende Bösartigkeit seines Wesens. Der sehnliche Wunsch Dorians für immer schön und jung zu bleiben, erfüllt sich. Doch zu welchem Preis?

Das Stück ist eine Parabel über Schönheit und Doppelmoral, in der sich die Figur des Dorian Gray im Schein der eigenen Täuschung verliert.  Die sogenannte „feine Gesellschaft“ der gelangweilten Reichen und Schönen präsentiert sich hier als künstliche Oberfläche, vertreten durch die allegorischen Figuren der Schönheit, der Eitelkeit und der Grausamkeit.

 

„Nur die Schönheit der Jugend vermag die köstliche Essenz der Genüsse und Lüste aus dem Becher der Versuchung zu trinken. Das wahre Leben Dorian!

 Vergeuden sie es nicht!“

 

 

 

 

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