Aug
5

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Kommentar

Eindringlich: Wie sie den Himmel verdunkeln

Der Lebensweg von Hans Scholl ab Ende 1937 bis Februar 1943 wird in kurzen, intensiven Szenen gezeigt.

Im Kreis seiner Familie, mit Freundinnen und mit Alexander Schmorell als Soldat in Russland. Wie sein Entschluss zum aktiven Widerstand gegen den Nationalsozialismus reift und er zum maßgeblichen Verfasser der Flugblätter der „Weißen Rose“ wird.

Endlich am Vortag ihrer Verhaftung die schicksalhafte Unterredung mit Sophie, in der sie sagt; „Wir tun es. Und sei es, damit man später mal davon weiß.“

 

Unsere Autoren Elvira Lauscher und Jörg Neugebauer schufen hier ein eindringliches  Theaterstück in acht Szenen um Hans Scholl, einem Mitglied der wohl bekanntesten Widerstandsgruppe gegen das NS-Regime.

Das Bühnenbild darf ganz karg sein, ohne viel Dekoration oder Umbauten. Das Stück kann evtl. als Online-Fassung gespielt werden, zumal es mehrere Zwei-Personen-Szenen enthält. Auch eine Verwendung als reiner Lesetext im Schulunterricht ist denkbar.

 

Erfahrt hier mehr über das Stück: Wie sie den Himmel verdunkeln

 

Erschienen ist das Theaterstück im Theaterverlag theaterboerse . Bei uns findet ihr Theaterstücke für die Schule, für das Laientheater oder für die große Bühne.

Die Stücke können per Download zum selbst Ausdrucken erworben werden oder ganz bequem schon fertig gebunden über Versand.

 

 

 

 

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Jul
12

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Kommentar

Autorenporträt: Thomas Backhauß

Heute stellt sich unser Autor Thomas Backhauß, geb. 1950 vor:

Nach Studium der Erziehungswissenschaften in Hannover und Braunschweig Berufstätigkeiten als Kulturpädagoge bei verschiedenen Kultureinrichtungen in Hannover und Hildesheim. In Hannover erste Erfahrungen in Theaterorganisation, z.B. bei der Kabarettgruppe „Hammer und Harfe“ oder beim Wintertheaterfestival des Kulturzentrums Raschplatzpavillon. In Hildesheim folgten 1984 bis 1986 Amateurtheaterprojekte als Mitarbeiter der Volkshochschule und als Lehrbeauftragter der Hochschule mit Studenten der Kulturpädagogik und Stadtbewohnern. Dazu gehören „Lebendige Stadtgeschichte“, ein Straßentheaterfest zum Hildesheimer Alltagsleben im 18. Jahrhundert oder die Spielreportage „Hildesheimer Aufruhr“ über die Zeit während der Revolution von 1848.
In Hannover folgte 1991 die Leitung eines großen Theaterprojektes über die Industriegeschichte im 19. Jahrhundert mit über 200 Darstellern und einem Team von Autoren, Bühnen- und Kostümbildnern und vier Regisseuren. Dieses Projekt wurde in einem umfangreichen Programmbuch und mit einem Videofilm dokumentiert.
Im Stadtteilzentrum Kronsberg in Hannover habe ich zahlreiche Projekte mit Stadtteilbewohnern geschrieben und geleitet, u.a. Filmproduktionen zum Leben im Stadtteil, z.B. die Rentnersatire „(Un)Rentabel“ (2003), die filmische Stadtteilerkundung „Mit Wilhelm Busch über den Kronsberg“ (2009), zwei internationale Jugendfilmproduktionen mit deutschen, englischen und polnischen Jugendlichen und einem dreisprachigen Filmemacherteam (2003 und 2009) sowie jährliche Kinderzirkuswochen. Ab 2008 habe ich die Leitung des Jugendamateurtheaters MAXIMAL mit fünf Eigenproduktionen übernommen. Dazu gehören „Armer Fritz“ (2008), „Du kannst mich mal küssen“ (2010), „Lieb war gestern (2012), „Starke Opfer Schwache Täter“ (2013) und der Kurzspielfilm „Voll und daneben“ (2014).
„Lieb war gestern“ und „Starke Opfer Schwache Täter“ sind im Deutschen Theaterverlag Weinheim veröffentlicht, ebenso das Stück „Das Mädchen im Park“, das 2017 von einem Gymnasium in Wien uraufgeführt wurde.
Mein jüngstes Stück Good bye Prostata – Wenn Männer ihr Zentralorgan verlieren ist für Erwachsene geschrieben und 2020 in der theaterboerse erschienen.

 

 

 

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Jul
7

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Kommentar

Theatraler Stolperstein: „Fredy“ wird uraufgeführt

Das Theaterstück Fredy unserer Autorin Kim Salmon wird am kommenden Freitag in der Freien Waldorfschule Freiburg St. Georgen uraufgeführt.

Hierzu aus dem Flyer der Aufführung:

 

Vor einem Jahr, zu den 75 Jahr Feiern der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, sollte „Freddy“ ursprünglich aufgeführt werden.
Wegen der Corona-Einschränkungen der letzten beiden Schuljahre mussten die SchülerInnen der Theater AG zweimal die Arbeit am Stück ruhen lassen und haben Anfang Juni beschlossen, ihre „Erinnerungskräfte zu aktivieren“ und die Probenarbeit wiederaufzunehmen. Sie würden sich über ein großes Publikum freuen!

Freddy Hirsch starb 1944, gerade mal 28 Jahre alt. Schon als Jugendlicher gehörte Freddy der jüdischen Pfadfinderbewegung an und sollte in der Arbeit mit Kindern schließlich seine Lebensaufgabe finden. Mit 16 Jahren war er ganz auf sich allein gestellt; der Vater tot, Mutter und Bruder ausgewandert. War man in diesen Zeiten als Jude auch noch homosexuell wie Freddy, erforderte das Überleben viel Phantasie und Durchhaltewillen. Im Konzentrationslager vermittelte er den Kindern Kraft, Humor und innere Stärke, was ihnen schließlich half, im Grauen des Konzentrationslagers zu überleben.
Die Inszenierung des Theaterstückes von Kim Salmon zeichnet sich durch sparsames Bühnenbild und fließende Übergänge in Zeit und Raum aus. Während die Rolle des Freddy von einem Schüler gespielt wird, schlüpfen die anderen SchülerInnen immerzu in neue Figuren und sorgen somit für eine phantasiegeladene Beweglichkeit.
Angesichts des immer wieder neu entflammten Antisemitismus kann „Freddy“ als „theatraler Stolperstein“ einen Beitrag leisten, unsere Geschichte lebendig zu halten.

 

Aufführung: Freitag, 9. Juli um 20 Uhr im Festsaal
Eintritt frei -Spenden sind willkommen

Es ist keine Anmeldung erforderlich, jedoch müssen die Kriterien für den Besuch erfüllt werden, entweder genesen, negativ getestet oder geimpft zu sein. Dies bestätigen Sie per Unterschrift vor Ort.

 

 

Das Team der theaterboerse wünscht dem gesamten Ensemble eine erfolgreiche Premiere!

 

 

 

 

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