Mai
7

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Kommentar

Theaterstücke zur Corona Krise

Theater trotz Corona? Auch wenn uns derzeit allen das Virus das Leben schwer macht und geplante Aufführungen nicht stattfinden können, passiert digital viel, damit auch weiterhin Kunst, Kultur und Abwechslung angeboten werden kann. Wir haben hierzu ein paar Stücke zusammen gestellt, die entweder zu der jetzigen Thematik passen oder die auch ohne großen Aufwand einer Bühne zu Hause mit self-made-improvisierten Mitteln spielbar sind:

Corona-Empfehlungen

 

Stellvertretend für diese Auswahl stellen wir heute das neue Theaterstück unseres Autors Wolfgang Malischewski vor.

Es ist als Ein-Personen-Stück perfekt auf die derzeitige Krise angepasst.

Das Stück kombiniert Gefühl und Witz, enthält viele Spiel-im-Spiel-Passagen und damit viel Futter für Schauspielerinnen. Es ist für Jugendliche und junge Erwachsene besonders geeignet. Es kann nicht nur ohne großen Aufwand auf der Bühne aufgeführt werden, sondern lässt sich auch zu Hause inszenieren:

 

Die siebzehn Jahre alte Maria wird von ihren Eltern in „Corona-Haft“ gehalten, obwohl sie ihrer Meinung nach nur stark erkältet ist. Mit aberwitzigen, skurrilen Phantasiespielen versucht sie, sich die Zeit zu vertreiben. Das Eingesperrtsein ist für sie besonders unerträglich, weil sich ihr neuer Freund nicht meldet. Trotz einiger Selbstzweifel, dass sie zu hässlich sei, inszeniert sie sich in einem Video u.a. als Influencerin. Dabei macht sie ihrem Freund Vorwürfe, dass er nicht anruft. Wie wird er reagieren wenn er das Video sieht?
Das Stück ist das ideale Quarantäne-Stück in mehrfacher Hinsicht: Es thematisiert eine Quarantäne-Situation und greift das aktuelle Thema Corona auf. Es spiegelt als Eine-Frau-Stück die Einsamkeit der Quarantäne wider und es lässt sich sehr leicht sowohl auf der Bühne inszenieren als auch in der häuslichen Quarantäne.

 

Erfahrt hier mehr über dieses neue Theaterstück: Leben. Was sonst!

 

 

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Mai
5

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Kommentar

Autorenporträt: Hubertus Nowak

Hubertus Nowak wurde 1965 in Köln geboren. Er ist von Beruf Erzieher und war außerdem als Antiquar und Niederländisch-Übersetzer tätig. Durch seine Mitwirkung bei Aufführungen des ‚Matchbox-Theaters‘ in Leverkusen und der Theatergruppe ‚Die Sonntagsschwimmer‘ in Köln sammelte er Erfahrungen in der Theaterarbeit.

Hubertus Nowak legt Wert darauf, dass in seinen Sketchen und Komödien immer das Unterhaltsame mit dem Hintergründigen verbunden bleibt. Die Komik seiner Stücke entwickelt sich immer aus der Handlung selbst. Die Aussage kann dabei durchaus ernsthaft gemeint sein.
Seine Komödien bestehen in der Regel aus einem solide aufgebauten Plot, der bis zu einem meist showdown-artigen Ende trägt. Um den Handlungsstrang nicht zu stören wird in den Stücken von Nowak, soweit möglich, auf derbe Scherze verzichtet. Allerdings kann die Komik dazu führen, dass die dargestellten Figuren übertrieben unglaubwürdig gezeichnet werden, um bestimmte Problemsituationen deutlich zu machen.
Dabei sind die Stilmittel dieser Komik vor allem der Spott und die Ironie. Es geht ihm jedoch in jedem Fall darum Zynismus zu vermeiden, den er für die Berufskrankheit der Komödianten hält.

In seinen Sketchen werden alltägliche Vorkommnisse dadurch in ein anderes Licht gestellt, dass sie mit ungewöhnlichen Zusammenhängen kombiniert werden. So ist er auf die Idee zum Sketch ‚Die Online-Omas‘ gekommen, als er eine Gruppe von Jugendlichen sah, die zusammen saßen und alle mit ihrem Handy beschäftigt waren. Diese Situation übertrug er dann auf eine Gruppe älterer Frauen.
Im Sketch ‚Die Außerirdische‘ wird die weit in die Zukunft gerichtete Vorstellung von Reisen zu fernen Planeten den alltäglichen menschlichen Verhaltensweisen gegenübergestellt.
Auch in dem Sketch ‚Die Lehrerin‘ werden diese alltäglichen Verhaltensweisen durch Übertreibung ins Lächerliche gezogen.

In seiner Komödie ‚Ein Bürgermeister greift durch‘ geht es Nowak darum, die manchmal ausweglose Lage der Kommunalpolitik zu karikieren, indem er das abstruse Verhalten eines Bürgermeisters einer Kleinstadt darstellt, der versucht selbst Geld zu verdienen um die Schulden der Gemeinde abzutragen.
In ‚Wir werden ja sehen‘ setzt er sich mit dem Älterwerden der Bevölkerung auseinander, indem er die Probleme des Zusammenlebens von Alten im Heim durch Komik hinterfragt. Ältere könnten sich jedoch durch diese zum Teil stark abweichenden Verhaltensweisen der Protagonisten auch angegriffen fühlen.
Viele der Eindrücke, die Nowak als Darsteller in Theaterstücken sammelte, hat er in seinem neuesten Stück ‚Hinter den Kulissen‘ zu einer grotesken Komödie zusammengefügt. Hier werden einerseits die Strukturen kritisiert, unter denen Schauspieler heutzutage arbeiten müssen; andererseits werden hier aber auch Schauspieler, die auf ihre manchmal etwas sehr versessene Art in ihrem Element sind, persifliert. In jedem Fall darf auch hier wieder geistreich gelacht werden.

 

Von Hubertus Nowak sind bisher folgende Theaterstücke in unserem Verlag erschienen:

 

Ein Bürgermeister greift durch

Sketche

Neue Sketche

Teufel noch eins

Wir kommen wieder

Wir werden ja sehen

 

Schaut doch mal rein!

 

 

 

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Apr
29

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Neues Jugendtheaterstück: Grimms Pärchen

Neu bei uns im Verlag ist der Autor Samuel Zehendner.

Sein erstes Theaterstück in unserem Verlag spielt in einer heutigen Schule, alle handelnden Figuren sind aus Märchen inspiriert und immer wieder kommt es zu Situationen, in denen das Publikum Märchenmotive wiedererkennt. Im ersten Teil lernt das Publikum die Schüler*innen und Lehrer*innen des Gebrüder Grimm Gymnasiums kennen. Im Zentrum steht dabei die Geschichte um die unscheinbare Astrid Linse, die von der Prinzessinnen-Clique ausgegrenzt und gemobbt wird. Im zweiten Teil fahren alle gemeinsam auf Klassenfahrt, auf der sich die Schüler*innen nachts heimlich in den Wald schleichen. Während der Nachtwanderung kommen viele Erzählstränge zu ihrem Höhepunkt: Fünf Schüler*innenpaare sowie ein Lehrer*innenpaar finden zueinander und es kommt zum Happyend, nachdem alle gemeinsam der bösen Rektorin die Stirn geboten haben.

 

Über die reine Aufführung hinaus eignet sich „Grimms Pärchen“ auch für eine pädagogische Reflexion im weiteren Rahmen. So wurde beispielsweise mit Unterstufenklassen sehr erfolgreich mit den Methoden des Forumtheaters nach Augusto Boal gearbeitet, nachdem sie das Stück gesehen hatten. Durch die Identifikation mit den Figuren auf der Bühne konnte mit den Schülerinnen und Schülern das Thema Mobbing sehr erfolgreich bearbeitet und reflektiert werden.

(Literaturhinweis: Boal, Augusto: Übungen und Spiele für Schauspieler und Nicht-Schauspieler. Berlin 2013.)

 

Mit seiner Theater-Ag hat Samuel Zehendner ein kleines Corona-Projekt entwickelt und den Song „Die Einzige“, der auch im Stück „Grimms Pärchen“ verwendet wird, in einer aktuellen Corona-Version aufgenommen:

„Die Einzige“ bei YouTube

 

Wir sind begeistert von den vielen Ideen, die Theatergruppen gerade entwickeln, um auch in dieser schwierigen Corona-Zeit weiter zusammen Theater spielen zu können und freuen uns immer, wenn derartige Berichte und Links unseren Verlag erreichen.

 

 

Alle Informationen zu „Grimms Pärchen“ findet ihr hier:

Grimms Pärchen

 

 

 

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