Apr
16

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Theaterautor im Porträt: Werner Krotz

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Werner Krotz, Jahrgang 1941, wurde in Wien geboren. Bereits während seines Studiums an der Universität Wien, das er mit dem Dr.phil. abschloss, lernte er, die Bedeutungen der Worte infrage zu stellen. Er ist Vater von vier erwachsenen Kindern und lebt zusammen mit seiner Frau in der Nähe von Wien. Seine schriftstellerische Tätigkeit umfasst Lyrik und Kurzprosa, Dramatik, Sachbücher und Bearbeitungen.

Sein Kurzstück „Sturz in den Umsturz“ wurde 1967 von den Spielvögeln in Graz aufgeführt; der Einakter „Sibyl“ 1968 als Werkstattaufführung in Salzburg; das Kurzstück „Kaleidoskop“ von der Gruppe Apple Star 1977 ebenfalls in Salzburg.

Das Drehbuch „Sibyl“, das er in den Jahren 1993 bis 1994 schrieb, kam bei einem Script Contest von WriteMovies.com ins Semifinale.
Website des Autors:           www.wernerkrotz.net

 

Vom Autor Werner Krotz sind im Theaterverlag theaterboerse folgende Stücke für Schultheater und Laientheater erschienen:

Jeanne oder die Stimmen

Kaleidoskop

Sibyl

Sibyl – Tanz des Lebens

Sturz in den Umsturz

Zeitspannen

Zwei Mikrodramen

#Schultheater, #Theaterautor

Mrz
19

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Theaterautor: Peter Splitt im Portrait

Peter Splitt
Peter Splitt wurde 1961 in Remscheid geboren und verbrachte seine Kindheit im Bergischen Land. Nach einer technischen sowie kaufmännischen Berufsausbildung wechselte er in die frühere Bundeshauptstadt Bonn und erlangte dort Sprachdiplome in Englisch, Spanisch und Portugiesisch. Neben Musik, Literatur und Antiquitäten wurden Reisen in ferne Länder zu seiner großen Leidenschaft. Besonders Lateinamerika mit seinen Menschen und Gebräuchen sowie den Jahrtausende alten Hochkulturen finden immer wieder seine Begeisterung.
Seit mehr als zehn Jahren lebt er abwechselnd in Lateinamerika und seiner Wahlheimat am Rhein. Unter dem Motto: Vom Rheinland und der Eifel in die weite Welt schreibt er Theaterstücke, Abenteuergeschichten, Thriller und spannende Krimis aus der Region. Er hat sich damit auf dem Literaturmarkt bereits einen Namen gemacht.
Vom Autor Peter Splitt ist im Theaterverlag theaterboerse folgendes neues Stück erschienen: 
Feb
26

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Multikultur wird zur Chance: Auto und Sternschnuppe

theaterboerse / verlag für schultheaterstücke, laientheaterstücke, darstellendes spiel und autoren

theaterboerse / verlag für schultheaterstücke, laientheaterstücke, darstellendes spiel und autoren

Die Idee zu diesem Stück fanden die Schüler einer internationalen Vorbereitungsklasse, mit denen die Autorin ein Theaterprojekt durchführte. Der Einstieg erfolgte über Pantomime und Minidramen. Es entwickelte sich ein äußerst interessanter Prozess nicht nur der Ideenfindung. Man kann davon ausgehen, dass die Schüler stark ihre eigenen Beobachtungen und Empfindungen einbrachten.
Nur drei Stichworte ließ die Autorin aus einer Begriffsauswahl ziehen: Eine Person, einen Gegenstand und ein Adjektiv. Und dies kam dabei heraus:

Die beiden Söhne der Familie Berger, Jonas und Michael, demolieren das Auto ihres arbeitslosen Vaters. Es ist die Reaktion auf das ignorante, egoistische Verhalten des Vaters. Die Jungen verbergen sich im Park, bis die Polizei sie schließlich findet. Zu Hause herrscht große Aufregung, ein Streit zwischen den Eltern entbrennt. Nachbarinnen sind nicht nur Zeuginnen des Vorfalls, sie tragen teilweise auch zur Lösung bei. Multikultur wird zur Chance.

Die Schüler wollten unbedingt, dass das Stück gut ausgehen sollte, was der Autorin zunächst nicht so sehr behagte – dieses ewige Verdrängen der Probleme. Aber sie ließ die Schüler gewähren und interpretierte diese Entwicklung so:

Diese jungen Migranten mit den dürftigen Alltagsverhältnissen und der ungewissen Perspektive – ja, sie sollen hoffen dürfen, aber auch ihre Chance auf eigene Aktivität begreifen.

In den Wochen dieser gemeinsamen Arbeit entwickelten sich die Schüler enorm. Sie erweiterten schnell ihren Wortschatz und wurden zunehmend frei, stimmlich und gestisch ihre Rollen glaubhaft umzusetzen. Die Gruppe setzte sich damals aus zwölf SchülerInnen aus zehn Nationen zusammen.

Am Ende wurde das neun Szenen umfassende Stück „Auto und Sternschnuppe“ mit einer Spielzeit von ca. einer halben Stunde aufgeführt und erhielt begeisterten Beifall.

Dieses Projekt ist geeignet, als Modell vorgestellt zu werden. Da wir in unserer multikulturellen Gesellschaft mit laufender Zuwanderung weiterhin Kinder und Jugendliche in unsere Schulen aufnehmen werden, die erst Deutsch lernen müssen, lohnt sich ein Engagement, das auf diese Besonderheit eingeht. Auch haben selbst Kinder der dritten Generation mit Migrationshintergrund noch große sprachliche Probleme. In dieser Bildungsstufe kann darstellendes Spiel noch ausgebaut und vielfältiger praktiziert werden.

 

Das Stück “ Auto und Sternschnuppe “ von unserer Autorin Christa Hagmeyer ist erschienen im Theaterverlag theaterboerse:

 

Auto und Sternschnuppe

LeiTa Tübingen Theater März 2008 - Darsteller 1 LeiTa Tübingen Theater März 2008 - Szene

 

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