Jun
10

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Autorenporträt: Wilhelm Eugen Mayr

Wilhelm Eugen Mayr, geboren 1947 in Delbrück (NRW), aufgewachsen in Wiedenbrück (NRW), Abitur 1967 in Bad Driburg (NRW), Studium in Paderborn und Münster (NRW) mit Diplomabschluss in kath. Theologie und Staatsexamen in Germanistik sowie einem Begleitstudium in Geschichte und Musikwissenschaften.

Erste Stelle als StR z.A. mit späterer Verbeamtung am Mariengymnasium in Bocholt. Dort Einstudierung verschiedener Musicals und Theaterstücke. Parallel Lehrauftrag für das Fach ‚Big-Band’ an der Musikschule. Parallel auch Leitung des Hl.-Kreuz-Kirchenchores.

1983 Wechsel als StR an die Kooperative Gesamtschule in Stuhr-Brinkum.

Dort:

Aufführung zahlreicher Musical-Galas und Musik-Events.

Aufführung von 38 abendfüllenden Musicalproduktionen, darunter 17 Uraufführungen eigener Werke (neben 21 Schauspielinszenierungen – 2 mit eigener dafür komponierter Bühnenmusik – auch darunter 3 UA)

 

Auszeichnungen:       

1993: Verleihung des Friedenspreises des Landes Niedersachsen für die Aufführungen des Theaterstücks „Ab heute heißt du Sara“ (in Verbindung mit dem Projekt „Spurensuche“ an der KGS Stuhr-Brinkum)

1997: Einladung zu einer Präsentation von Ausschnitten aus dem eigenen Musical „Freiheit auf vier Pfoten“ auf dem 2.Deutschen Musical-Kongress in Hamburg

2000: Aufführung von Ausschnitten des eigenen Musicals „Brain Bytes“ auf der schulischen EXPO-Auftaktveranstaltung auf dem EXPO-Gelände in Hannover

2001: Einladung von Michael Kunze zu einem Master-Class-Workshop nach Düsseldorf

2007: Verleihung der goldenen „Apáczai-Csere-János-Ehrenmedaille“ der Pädagogischen Hochschule in Györ für besondere Verdienste um den Kulturaustausch

Durchführung von musisch-kulturellen Austauschmaßnahmen in Frankreich (1985), in Ungarn (1988 – 2007), in Österreich (1989 – 1991) in Marokko (1989 – 2011), in der damaligen (Noch-) DDR (1990), in der Türkei (1992 – 2002), in Tunesien (1994 – 2008).

Hier wird bereits die Zielrichtung deutlich: Musik- und Theaterarbeit mit Jugendlichen, um unterschiedliche Kulturen und Religionen zusammenzubringen.

Die Auswahl ‘professioneller’ Stücke, die mit den Jugendlichen unter seiner Leitung auf die Bühne gebracht wurden, erfolgte stets auch unter gesellschaftskritischen Gesichtspunkten, die Umsetzung eigener Werke machte dieses dann noch einmal besonders deutlich wie z.B. die des Musicals AMOKLAUF oder auch des Musicals BLIND (ein Musical über Kindersoldaten).

“Die Freude, solche Bühnenwerke mit Jugendlichen zu entwickeln, einzustudieren und z.T. auch mit ausländischen Jugendlichen zusammen auf die Bühne zu bringen (im Inland wie im Ausland) war das, was mir in den 30 Jahren meiner Tätigkeit als Leiter des Theater- und Musiktheater-Bereiches an der KGS besonders viel Freude gemacht und mich immer wieder neu inspiriert hat.”

Nach der Pensionierung 2013 folgte dann – neben weiteren Regiearbeiten – die Tätigkeit als Roman-Autor. Während inzwischen 8 eigene Musicals von verschiedenen Theater-Verlagen übernommen worden sind, erschienen bereits auch 4 Romane bei einem Publikums-Verlag.

 

Hier geht es zur Homepage des Autors: http://www.musical-ag-stuhr.de

 

Im Theaterverlag theaterboerse erschienen von Wilhelm Eugen Mayr bisher folgende Musicals:

East Goes Westward und Brain Bytes

 

 

 

 

#musiktheater #musical #jugendtheater #bühnenautor

Jun
2

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Autorenporträt: Tobias Kerbeck

Ein herzliches Willkommen geht an unseren neuen Autor Tobias Kerbeck, welcher sich heute hier im Magazin vorstellt:

Ich wurde 2002 in Ludwigshafen geboren und lebte bis 2019 dort. Das erste Mal Kontakt mit dem Bereich Theater und Musical hatte ich in einem Türkei Urlaub. Dort fand ich es sehr interessant zu sehen, wie man die Menschen mit Musik und Geschichten verzaubern kann.
Das erste Mal auf der Bühne stand ich 2012 bei einem Kindermusical meiner Gemeinde.

2015 kam dann der Wechsel von „auf der Bühne“ zu „hinter der Bühne“. Vor allem im Bereich der Technik. Auf der Bühne stehe ich nur noch auf den Freizeiten, welche ich in meinem Ehrenamt begleite. Auf einer dieser Freizeiten kam auch die Idee für das Theaterstück „Talis – Das schwarze ich“.
Die Idee hinter dem Stück ist zum einen, meine Lebensgeschichte zu verarbeiten, aber auch die Geschichten von anderen zu erzählen.

Mein Ziel ist es, die Menschen für das Thema Jugendhilfe und psychische Krankheiten zu sensibilisieren. Aber auch Menschen zu zeigen, wie es ist eine psychische Krankheit zu haben. Und zusätzlich Betroffenen Mut machen, dass sie nicht alleine sind und es immer eine Lebensperspektive gibt.
Durch die Arbeit am Stück kam auch die Idee auf, einen Instagram Blog zu starten und den #mehralsjugendhilfe einzuführen. Damit soll mehr Aufmerksamkeit auf die Jugendhilfe gerichtet werden. Außerdem beschäftigt sich der Blog mit dem Semikolon-Projekt, welches unter dem Zeichen des Strichpunkts (;) auf psychische Krankheiten und deren Folgen aufmerksam macht.

 

Hier erfahrt ihr alles über das bisher bei uns erschienene Theaterstück von Tobias Kerbeck: Talis – Das schwarze Ich

 

 

 

#jugendtheater #jugendtheaterstück #jugendtheatertext #schultheater #ohnekunstwirdesstill #theaterboerse #bühnenautor #autorenporträt #mehralsjugendhilfe

 

Mai
25

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„Fifty Fifty“ beim Schultheaterfestival präsentiert

Trotz anhaltender Corona-Pandemie präsentierte das Rheinische Landestheater Neuss am 18. und 19. Mai 2021 das Schultheaterfestival „Your Stage“. Auf Grund der aktuellen Situation fand das Festival erstmals im digitalen Raum statt. Im Mittelpunkt standen beispielhafte Produktionen aus unterschiedlichen Schulformen aus dem Rhein-Kreis Neuss sowie Workshops für Lehrer*innen und Schüler*innen.

Mit dabei war auch der Literaturkurs Q1 des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums Neuss, welcher einen Videobeitrag des Theaterstückes „Fifty Fifty – wie die Welt wird“ unseres Autors Volker Zill einreichte. „Zu Beginn des Schuljahres waren wir noch optimistisch und probten das ganze Theaterstück in der Hoffnung, es im Sommer unter freiem Himmel, mit Abstand auf dem Schulhof aufzuführen. Außerdem meldeten wir uns für das „Your Stage Festival“ des Rheinischen Landestheaters an, um das Stück im Mai auf der großen Bühne spielen zu dürfen“, erzählte uns die Leiterin des Kurses, Jessica Grundkiewicz. Doch leider kamen dann im Dezember der Lockdown und das notwendige Distanzlernen, bei dem nur noch in Form von Videokonferenzen per Zoom geprobt werden konnte. Nach diversen Fortbildungen in Spielleiterworkshops des Rheinischen Landestheaters zum Thema „digitales Theater“ entstand bei der Lehrerin dann die Idee, das Theaterstück als Video umzusetzen.

„Zuerst waren die Schülerinnen und Schüler skeptisch, aber die Improvisationsspiele zu Beginn unserer Proben motivierten sie so sehr, dass sie sich auf das Format einließen und wir gemeinsam überlegten, wie wir „Fifty Fifty“ digital aufführen könnten. Es gab die Idee eines Live-Streams oder der Präsentation einer Videoaufnahme des gesamten Stücks, und als dann das Theater Festival näher rückte, entschieden wir uns für eine Kurzfassung des Theaterstückes als Video: Statt einer Präsenzvertretungsstunde sollte es sich um eine Zoom-Vertretungsstunde handeln, wir wählten exemplarische Szenen für die ideale und die zerstörte Welt aus und ließen die im Stück vorkommende PowerPoint Präsentation drin.“

Während der Umsetzung lernten die Schüler*innen dann auch die erweiterten Möglichkeiten des digitalen Theaters kennen. Wie viele Kameras werden genutzt, welche Hintergründe und Hintergrundmusik sind hilfreich, wie sollten die Darsteller miteinander und mit der Kamera kommunizieren und wie können Gegenstände von Bild zu Bild „realistisch“ weitergegeben werden. So entstand letztendlich ein völlig anderes Produkt als ursprünglich erwartet, auf das aber trotzdem alle Beteiligten sehr stolz waren.

Doch trotz aller Kreativität und neuer Möglichkeiten erzählte uns Frau Grundkiewicz, dass es bei der Präsentation des Live-Videos am 19.05.2021 natürlich schade war, dass man die Reaktionen des Publikums erst nach Abspielen des Videos sehen konnte. „Würden wir es nochmal so machen? Unter den Umständen, auf jeden Fall, aber wenn eine Präsenzaufführung möglich ist, würden wir diese immer bevorzugen. Es ist eben nicht dasselbe.“, lautete ihr Fazit.

 

„Fifty Fifty“ ist im Theaterverlag theaterboerse erschienen: Zu finden hier

 

Alle Infos zu den Schultheatertagen: https://www.yourstage-neuss.de

 

Link zur Schulhomepage: https://www.avhgneuss.de/

 

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