Jan.
19

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Schulübergreifende Theatergruppe inszeniert „Bei den sieben Zwergen – Los siete enanitos“ in Hamburg

Wenn Kinder von sieben bis zehn Jahren Zwerge spielen, die nach Schneewittchens Hochzeit nach Spanien auswandern um dort im Bergwerk zu arbeiten, ist das ein großer Spass für die Kleinsten im Publikum. Wenn sich dann herausstellt, dass eine Prinzessin verschwunden ist und ihr Prinz von einer Hexe in ein Eule verzaubert wurde, wird es dazu noch ziemlich spannend. Wenn die Zwerge überlegen sich eine andere Arbeit zu suchen, weil die Verbrennung der Kohle Kohlenstoffdioxid freisetzt, ist die Geschichte zusätzlich lehrreich.
So geschehen im Kulturhaus in Hamburg Eidelstedt. Hier konnten die elf Kinder des Ensembles „Theatergruppe Zwergenspaß“ im Dezember 2025 ihr Publikum wieder begeistern.
Fotos: Anna Mutter

 

Wir bedanken uns herzlich bei der Autorin Dörte Ayecke, die uns Bericht und Bilder der Aufführungen von Bei den sieben Zwergen zukommen ließ und freuen uns mit den Kindern von der Theatergruppe Zwergenspaß über die gelungenen Aufführungen.

 

 

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Jan.
12

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Mehrgenerationentheater: Der Traumtrommler

Joza, ein Mädchen im heutigen Afrika, träumt oft – aber nicht unbedingt gerne. So seltsam wie die Träume auch scheinen, sie wiederholen sich und scheinen eine Botschaft zu enthalten. Um diese zu verstehen, braucht Joza zunächst Freunde, was ihr aufgrund ihres impulsiven Wesens durchaus schwerfällt. Seltsamerweise helfen ihr bei der Suche die Träume, die sie hat. So dass sie schließlich, zusammen mit vier eigenwilligen Freunden und Freundinnen, der größten Herausforderung entgegentreten kann, die mehr als nur ihre Familie bedroht.

 

Ein 90-minütiges Stück von Peter van Briel, dass sich für Erwachsene und Jugendliche gleichermaßen eignet.

Hier gibt es alle weiteren Informationen: Der Traumtrommler

 

 

 

 

#schauspiel #abenteuer #theaterstück #darstellendesspiel #jugendtheater #erwachsenentheater #interkulturell #afrika

Jan.
7

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„E mörderischi Beärdigung“ von der Liebhabertheater-Gesellschaft, Schweiz aufgeführt

Beerdigungen sind eigentlich ein trauriger Anlass. In der Komödie «E mörderischi Beärdigung», aufgeführt von der Liebhabertheater-Gesellschaft im Stadttheater Solothurn, fliessen jedoch Tränen des Lachens. Die Dialektfassung des Stücks Eine Mordsbeerdigung von Stefan Altherr überzeugt mit treffsicheren Pointen und einer lebendigen Inszenierung, die das Publikum von Anfang an mitreisst.

Schon das Bühnenbild setzt den schrägen Ton: Ein Raum mit grellen Farben, dunklem Mobiliar und einer Truhe im Hintergrund, auf der eigentlich der Sarg stehen sollte – der allerdings zunächst auf sich warten lässt. Statt Ruhe und Andacht brechen familiäre Spannungen auf: alte Geheimnisse kommen ans Licht, Rechnungen bleiben unbezahlt und bald wird sogar ein Mordkomplott geschmiedet. Bei der Familie Müller herrscht Chaos statt Trauer.

Im Zentrum steht eine tyrannische Witwe, die ihre drei Töchter gegeneinander ausspielt und keine Gelegenheit auslässt, sie zu demütigen. Auch Nebenfiguren wie der dubiose Bestatter, falsch gelieferte Leichen und ein ausfallender Pfarrer treiben die Handlung immer weiter ins Absurde. Für zusätzlichen Wirbel sorgt eine kurzfristig organisierte Rednerin, die eigentlich auf eine Hochzeitsrede vorbereitet ist – und diese kurzerhand in eine Trauerrede umfunktioniert.

«E mörderischi Beärdigung» ist eine temporeiche Komödie voller überraschender Wendungen, schwarzem Humor und liebevoll überzeichneter Figuren. Der lang anhaltende Applaus zeigt: Das Publikum hatte sichtlich Vergnügen.

Die nächsten Aufführungen finden am 31. Januar und 1. Februar 2026 (Derniere) statt. Unter folgendem Link gibt es noch einige wenige Karten:

https://www.tobs.ch/spielplan/detail/e-moerderischi-beaerdigung

#komödie #schwarzekomödie #schwarzerhumor #erwachsenentheater

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Thomas Haselmann (geb. 1977) lebt seit vielen Jahren in Würzburg, wo er als Mediengestalter arbeitet. Neben seiner gestalterischen Tätigkeit schreibt er Theaterstücke und Kurzprosa – stets mit einem…

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