Mai
17

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Autorenporträt: Markus Müller

Kürzlich stellten wir das Theaterstück Ein Rezept für rosa Nazis von unserem neuen Autor Markus Müller hier in unserem Magazin vor.

Heute erzählt er uns von sich und seinem Weg zum Bühnenautor:

 

„Ich wurde 1996 in Bayreuth geboren und bin der Stadt bis heute treu geblieben. Meine Leidenschaft für das Kreative kristallisierte sich während der Oberstufe heraus, als in einem Seminar zum Science Fiction Film etwas in mir geweckt wurde – die Liebe zum Film.

Nach meinem Abi 2015 habe ich den Bachelor Medienwissenschaften und Medienpraxis studiert, viel über das dramatische Schreiben gelernt und meine ersten Regieerfahrungen gesammelt. Nach dem Abschluss des Bachelors hing ich den Master Literatur und Medien an, vor dessen Abschluss ich jetzt 2022 stehe. Bislang habe ich vier eigene Drehbücher in Kurzfilme umgewandelt, die auch auf einigen Festivals laufen durften.

Zum Theater selbst kam ich relativ spät, wohl auch da sich mein Schauspieltalent mir bislang noch nicht offenbarte. Doch das Schreiben, das erschien mir interessant. Ich bin ein großer Fan des tief schwarzen Humors und möchte mit meinen Geschichten Tabus durchbrechen, Grenzen ausreizen und die Zuschauer und Leser vor die Frage stellen, ob man nun lachen oder weinen soll. Immerhin ist das Leben nicht schwarz oder weiß, sondern ein Ort voller Grauzonen.

Vor zwei Jahren habe ich den Entschluss gefasst mich vom Drehbuch weg, hin zum Theaterstück zu wagen und habe „Ein Rezept für rosa Nazis“ geschrieben. Ohne viel Vorerfahrung im Theater, aber mit der Hoffnung dass ich nicht der einzige sein kann, dem das Stück gefällt, schickte ich es an die theaterbörse und dort wurde es dankenswerterweise direkt veröffentlicht. Ich würde mich freuen, wenn das Stück möglichst viele Menschen erreicht, die einen ähnlich verdrehten Sinn von Humor haben wie ich.“

 

 

 

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Mai
12

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Groteske: Ein Rezept für rosa Nazis

Neu in unserem Verlag begrüßen wir den Autor Markus Müller und stellen euch sein Theaterstück „Ein Rezept für rosa Nazis“ vor:

 

1943: Der Junggeselle Willy muss sich mit verhassten Nazi-Patrouillen herumschlagen und versucht nebenbei verzweifelt, sein Lieblingsgericht – Pfannkuchen – nach dem Rezept seiner verstorbenen Mutter zuzubereiten. Doch damit scheitert er grandios, denn das Rezept wurde bei einer Razzia von den SS-Leuten konfisziert. Und nun weiß Willy nicht mehr, in welchem Mischungsverhältnis er die Zutaten miteinander verarbeiten soll. Da kommt ihm eine Zeitmaschine , die mysteriöserweise bei ihm angeliefert wird, gerade recht. Mit ihr wird er in die Zeit zurückreisen, um den Verursacher des ganzen Schlamassels unschädlich zu machen. Und der heißt Adolf Hitler…
Eine sehr unterhaltsame Nazi-Groteske mit einer großen Portion abgründigem, schwarzen Humor und einem Schuss Menschlichkeit. Sollte man unbedingt mal probieren!

 

Sieben Rollen sind in diesem 120 minütigen Stück zu vergeben.

Erfahrt hier mehr über das Theaterstück und schaut auch unbedingt in die kostenlose Leseprobe.

Erschienen ist es im Theaterverlag theaterboerse.

Bei uns findet ihr Theaterstücke für die Schule, für das Laientheater oder für die große Bühne.

Die Stücke können per Download zum selbst Ausdrucken erworben werden oder ganz bequem schon fertig gebunden über Versand.

 

 

 

 

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Mai
10

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Autorenporträt: Karsten Harms

Kürzlich erschienen in unserem Verlag ist das Theaterstück Des Aurums lautes Wispern von Karsten Harms. Heute stellt er sich und seine weiteren Werke in unserem Magazin vor:

Anno Domini 1984 habe ich das Licht der Welt erblickt. Es vergingen ganze 25 Jahre, bevor ich die Bretter, die die Welt bedeuten, für mich entdeckte. Dort wurde mir von Jörger Fischer prompt mitgeteilt, dass ich wahnsinnig gut schreiben könne.
Damals hätte ich dem nicht zugestimmt, heute schon. Das mag daran liegen, dass ich über die Jahre zu meinem eigenen Stil gefunden habe. Dieser zeichnet sich durch eine präzise und wenn’s passt derbe Sprache aus. Außerdem versuche ich stets dem Tragischen etwas Komisches abzugewinnen.

Des Weiteren ist es mir ein Anliegen, interessante Charaktere und Orte zu entwickeln. Sobald diese vorhanden sind, entfaltet sich der Plot oft von selbst. Manchmal beginne ich auch mit einer vagen Idee und baue das Setting und die Figuren drum herum.

So war’s bei Paradisum Infernalis. Ich habe mir die Frage gestellt, ob das Paradies das Paradies sein kann, wenn die Menschen, den man am meisten liebt, nicht anwesend sind? Meine persönliche Antwort lautet Nein.

Ganz anders war es bei Morbus – Fieberchens Reise. Als ich an diesem Stück geschrieben habe, habe ich sehr assoziativ gearbeitet. Das dürfte unter anderem dem Umstand geschuldet sein, dass ich kurz vor dem ersten Lockdown, in dem der Text entstanden ist, viel Improtheater gespielt habe.

Besonders viel Freude bereitet es mir aber, gemeinsam mit einer Gruppe ein Stück zu entwickeln. Für das Statttheater Neumünster habe ich so meine ersten Theatertexte verfasst. Ein paar Jahre später habe ich dann ein Stück für die Jugendgruppe des TCK – Theaterclub Kattendorf – geschrieben. Dieses Stück, das den Namen Hüfte her, oder ich schieße! trägt, war meine erste Veröffentlichung bei der theaterbörse.

Gegenwärtig probt die Jugendgruppe des TCK an einem weiteren Stück, das aus meiner Feder stammt, welches voraussichtlich den Titel Schwesterherz tragen wird.
Abschließend noch einen besonderen Dank an meine treuen Erstleser Oliver Fuchs und Grit Feller. Außerdem Grüße an das Statttheater Neumünster, den TCK und Impro-Kostenlos.

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