Jan
22

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Künstlerische Beiträge gesucht: Hildesheimer Wallungen 2021- Ein Festival zum Mitgestalten

Künstlerische Beiträge für die Hildesheimer Wallungen 2021 gesucht! Kulturschaffende können sich jetzt über die Wallungen-Website bewerben. Ebenfalls zur Bewerbung eingeladen: Gruppen, die Spielorte mitgestalten, sowie Gastrostände.

Die Hildesheimer Wallungen laden im Sommer 2021 zu einem Kulturfestival unter freiem Himmel ein. Diesmal, um den aktuellen Anforderungen des Gesundheitsschutzes gerecht zu werden, sogar an drei Wochenenden. Jeweils am Samstag und Sonntag – 3.-4., 10.-11. und 17.-18. Juli 2021 – werden sich die Hildesheimer Wallanlagen in eine atmosphärische und abwechslungsreiche Kulturlandschaft verwandeln.

„Wir sind ein Festival zum Mitgestalten“, betont Festivalleiter Stefan Könneke. „Jetzt ist die Ausschreibung auf unserer Website veröffentlicht. Wir freuen uns, wenn sich wieder eine Vielfalt von Kulturschaffenden aus der Region, aber auch überregionale und internationale Künstler*innen bei den Wallungen einbringen.“ Ob Musik, Theater, Lesung, Performance, Workshop, Lichtkunst, Installation oder Walk Act – man freue sich über Bewerbungen aus allen Spielarten der freien Kultur, so Könneke. Darüber hinaus seien auch wieder Personen, freie Gruppen und Institutionen eingeladen, als Gastgeber*innen einen eigenen Ort auf den Wallanlagen zu bespielen. „Diese lebendige Mischung zwischen Bands auf der Bühne, illuminierter Landschaft und überraschenden Begegnungen am Wegesrand macht schließlich die Hildesheimer Wallungen aus.“

2019 Wallungen

Wer Interesse hat, das Programm der Wallungen mitzugestalten, kann eine Bewerbung unter www.hildesheimer-wallungen.de ausfüllen. Das gilt auch für gastronomische Stände, die auf dem Festival vertreten sein wollen. Die Bewerbungsfrist ist der 28. Februar 2021.

„Wir freuen uns schon auf die eingehenden Bewerbungen“, sagt Christian Kock, verantwortlich für das Programm der Hildesheimer Wallungen. „Schließlich lassen wir uns gerne überraschen.“ So seien dem Einfallsreichtum keine Grenzen gesetzt. Ein Dunkelkonzert im Park? Eine musikalische Bootsfahrt über den Kalenberger Graben? „Vielleicht sogar eine Ausstellung unter Wasser – alles ist möglich!“

An den Samstagen verwandeln sich die historischen Wallanlagen tagsüber in ein Flanierfest mit verschiedenen Bühnen und versteckten Orten, die zum Entdecken und Verweilen einladen. Nachts wird es poetisch: Die Leise Nacht der Kultur präsentiert intime akustische Konzerte in lauschiger Atmosphäre, besondere Momente im Dunklen und funkelnde Magie in versteckten Gemäuern. Nachtschwärmende können in der Silent Disco mit Kopfhörern zu elektronischer Musik bis in den Morgen tanzen. Die Sonntage bieten vom Vormittag bis zum frühen Abend Konzerte und kreative Angebote für die ganze Familie.

Die Festivaltickets sind für ein Wochenende gültig und erhältlich in der Tourist-Information sowie in den Filialen von Ameis Buchecke zum Preis von 15,-€ regulär, 10,-€ ermäßigt und 5,-€ für Kinder von 6-12 Jahren (zzgl. Vorverkaufsgebühr). Die Tickets können auch online bestellt werden unter www.hildesheimer-wallungen.de (zzgl. Versand- und Vorverkaufsgebühr). Den Vorverkauf nutzen, lohnt sich in diesem Jahr besonders. Um der Pandemie ein Schnippchen zu schlagen, wird nur ein begrenztes Kontingent an Karten verkauft.

 

 

 

 

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Jan
7

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Autorenporträt: Nikola di Luca

Unsere beliebte Autorin Nikola di Luca berichtet von ihrem Werdegang als Theaterschriftstellerin und von ihrem neuen Projekt „personalisierte Krimidinner“:

„Die Schauspielerei war schon immer ein fester Bestandteil in meinem Leben, die Schriftstellerei hat sich dagegen eher heimlich dazu geschlichen. Schon seit dem Kindergarten war ich immer vorne mit dabei, wenn es darum ging, auf die Bühne zu klettern. Schreiben zählte dagegen zu meinen größten Schwächen. Diktate waren für mich ein ewiger Spießrutenlauf und Kommas landeten wahllos in meinen Texten, als hätte ich diese mit einer Konfettikanone auf das beschriebene Blatt abgefeuert.
In der Oberstufe schrieb ich dann mein erstes Theaterstück und führte Regie. Ein Krippenspiel für die alljährliche Weihnachtsaufführung. Jahrelang verstaubte der Text danach auf meinem Computer, bis ich es schließlich bei theaterboerse.de einreichte und veröffentlichte.
Während des Studiums war ich mit dabei, als die „Shaking Speares“ an der Universität Ulm gegründet wurden. Dort spielte ich den Valère in Molières „Die Schule der Ehemänner“, die Nina in Tschechows „Die Möwe“, Agatha Christies Lawrence Wargrave in „Und dann gab’s keines mehr“ und nachdem ich sowohl Frauen als auch Männerrollen durch hatte, tobte ich mich noch als Teufel in „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“ von Christian Dietrich Grabbe aus. Schließlich übernahm ich erneut die Regie und schrieb „Die Maske des Mörders“. Dieser Text entstand aus einem meiner Krimidinner, die ich in den letzten Jahren immer wieder für meinen Freundeskreis schrieb.
Heute findet man mich öfter beim Schreiben einer Geschichte, als auf der Bühne. Ich habe Schreibwerkstätten und Seminare besucht, Lesungen gehalten und vor Kurzem meine eigene Webseite online gestellt. Unter www.krimi-komponist.de erstelle ich personalisierte Krimidinner für Firmen und Privatpersonen.
Meine große Liebe zur Schauspielerei hat mich dazu gebracht, über meinen Schatten zu springen. Mit jedem neuen Projekt werden meine Texte besser und mit jeder Veröffentlichung wächst mein Vertrauen in meine Geschichten. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich beim Team von theaterboerse.de bedanken! Ihr habt mir als erste die Chance gegeben, meine Texte zu veröffentlichen und mir damit eine Tür geöffnet, die mein Leben und Schreiben enorm bereichert hat.“

 

Das Team der Theaterbörse wünscht viel Erfolg mit dem neuen Projekt, bedankt sich herzlich für diesen schönen Einblick und die bisher bei uns erschienenen Theaterstücke.

Schaut doch mal vorbei! Hier findet ihr alle Stücke der Autorin: Theaterstücke Nikola di Luca

 

 

 

#theaterautoren #theaterstücke #krimidinner #personalisiertekrimidinner #krimikomponist #theaterverlag #theaterboerse

 

Jan
4

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Hörspiel: Spur des Phönix

Der Grundstein des Projekts bildet die Gruppe der Schauspielenden, die Pius Berger als gemeinsamer Nenner verbindet. Alle hatten schon vor dem Beginn der Proben in irgendeiner Form Erfahrung auf der Bühne sammeln können, weshalb die ersten Schritte der Inszenierung zunächst nichts neues waren. Das hat die Arbeit erleichtert, da die Schauspielenden sich auf Augenhöhe begegnen konnten.

Die Stückentwicklung war vergleichbar mit einem Prozess, der sich in der freien Theaterszene wiederfindet. Alle haben gerne und freiwillig an diesem Projekt mitgearbeitet, was auch die Grundlage dazu war, um eine motivierte, engagierte und kritische Truppe zusammenzubringen, die das Stück stark mitformen konnte.

Obwohl Pius Berger der Regisseur ist, gab es schon zu Beginn keine klassische Hierarchie, wie sie beispielsweise
an grossen Staatstheatern üblich ist. Über die Zeit fliessen so ständig neue Perspektiven mit ein, unterschiedliche Ideen und Standpunkte, die schlussendlich zu einem Hörspiel als eine Einheit vereint werden konnten.

Was im Nachhinein spannend zu beobachten ist, ist dass sich die jungen Spielenden über die Probezeit so mit ihrer Rolle auseinandersetzten, dass man sich nun kaum mehr vorstellen kann, dass die Rollenbesetzungen auch ganz anders hätten ausfallen können. Man sieht plötzlich Charakterzüge oder Einzelheiten im Aussehen der Akteure, die denen der Rollen zu ähneln scheinen. Das lässt sich aber vor allem auf die Intensive und tiefgreifende Inszenierungs- und Rollenfindungsarbeit zurückführen, die das ganze Team zusammen geleistet hat.

 

Peter Haus schrieb «Spur des Phönix», indem er die Notizen einer jungen Praktikantin einer Psychischen Klink so umstrukturiert hat, dass sie theatralen Anforderungen entsprechen. Die Geschichte basiert also auf wahren Begebenheiten. Persönliche Daten wurden geändert, die Schicksale jedoch nicht.

Das Stück handelt von sechs Jugendlichen, die aus verschiedenen Gründen einen Selbstmordversuch begangen haben. Die meisten dieser Gruppe wurden durch traumatische Erlebnisse oder Zustände, wie z.B. Mobbing, sexuelle Übergriffe oder familiäre Probleme, so stark geprägt, dass sie keinen anderen Ausweg mehr sahen, als sich das Leben zu nehmen.

Als Zuhörer dieses Hörspiels wird einem die Fähigkeit verliehen, in einen fremden Kopf hineinzuschauen, was durch die gezielte Inszenierungsarbeit ermöglicht wird.
Im täglichen Sitzkreis werden die Probleme der Jugendlichen in Anwesenheit von Frau Dr. Weiss und Susanne besprochen. Man ist Begleiter von jungen Menschen während ihrer Therapie, Begleiter auf ihrem emotionalen Weg.

Ist ein Selbstmordversuch ein Akt der Stärke oder der Schwäche?
Wer sagt was Richtig und was Falsch ist?

Wer bestimmt die Norm?
Diese Fragen stellt uns das Stück.

 

Hier gelangt ihr via You Tube zum Hörspiel: Spur des Phönix

Und hier geht es zum Theaterstück in unserem Verlag mit allen weiteren Informationen: Spur des Phönix – das Theaterstück

 

 

 

 

#hörspiel #ohneunswirdesstill #jugendtheater #kulturerhalten #jugendpsychiatrie #psychischeerkrankung

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