Hypochondrie ist das Patienten-Phänomen unserer Zeit! Medien und Pharmafirmen schüren die Angst vor immer neuen Krankheiten – Und unser anfälliges Menschen-Gemüt stellt natürlich bereitwillig und mitunter lustvoll die dazugehörigen Symptome an sich fest – So auch unser Held hier! Sehr frei nach Molières Klassiker ist er aber ein Patient typisch für unsere heutige Zeit: Er bildet sich neben den ‘Krankheits-Klassikern’ auch die moderne ‘Zeitgeist-Krankheiten’ ein – außerdem leidet der Arme auch noch unter den Sparmaßnahmen des Gesundheitssystems.
Das kabarettistische Theaterstück persifliert das Krankheitsbild als derbe Bühnen-Burleske. Inszenieren Sie also spielfreudig und hemmungslos – dann werden die dargestellten Symptome und die übersensible Körperlichkeit zum lustigen und befreienden Publikumsklamauk!
70 Minuten beträgt die Spielzeit dieser skurrilen Komödie von Stephan Hehl. Fünf Rollen sind zu besetzen.
Hier gelangt ihr zu allen weiteren Informationen: Vom Leibwinde verweht…
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Vor ein paar Tagen berichteten wir über einen Neuzugang bei den weihnachtlichen Theaterstücken. Ein Kind ward uns geboren lautet der Titel von diesem Stück in Versform. Der Autor dieses besonderen Krippenspiels ist Michael Jellinek, geb. 22.09.1960 in Wien. Er berichtet uns heute von seinem Schaffen in der Theaterwelt und seinen Werdegang als Bühnenautor:
Ich war immer schon ein kreativer Mensch und konnte mit Sprachen, speziell meiner Muttersprache Deutsch, schon im Gynasium besser umgehen, als mit Zahlen. Da meine Eltern journalistisch tätig und auch musikalisch begabt waren, dürfte ich daher eine Art musische und sprachliche Begabung vererbt bekommen haben. Nachdem ich beruflich fast fünf Jahrzehnte im Grafischen Gewerbe und das in verschiedenen Sparten, tätig war, konnte ich auch bis zu einem gewissen Grad meine kretive Seite fördern und so entstand neben meiner musikalischen Tätigkeit als Amateurmusiker, auch im Laufe der Zeit, irgendwie so nebenbei, meine Vorliebe zum Schreiben. Begonnen habe ich im Jahr 2000 mit ein paar kurzen satirischen Artikeln in einem Satiremagazin, welches ich über sieben Jahre selbst verlegt und produziert habe. Während dieser Tätigkeit konnte ich viele Kontakte knüpfen und fand 2004 Zugang zu einer Amateurschauspielgruppe. Dort war ich einige Jahre als Schauspieler tätig und begann parallel meine ersten Sketches zu schreiben. Es folgten kurze Texte für das Puppentheater, welches auch diesem Amateur-theater angeschlossen war. Dieses Puppentheater habe ich von 2005 bis 2008 geleitet und während dieser Zeit begannen auch meine ersten „Gehversuche“ bei der Gestaltung von Bühnenbildern. In weiter Folge konnte ich diese Fertigkeiten auch für die große Bühne einsetzen. Nach und nach wuchs ich immer besser in den Schauspielbetrieb hinein und so war es nach einiger Zeit für mich daher naheliegend, auch einmal an mein erstes Theaterstück für die Bühne zu denken. Mit „Jubiläum im Abendrot“, welches sich zurzeit im Lektorat der theaterbörse.de befindet, hatte ich mein erstes abendfüllendes Stück auf die Bühne gebracht.
Als stellvertretender Obmann des Theatervereins hatte ich auch Einblick hinter die Kulissen. Ich kenne also daher den Theaterbetrieb von beiden Seiten recht gut.
2009 verließ ich die Theatergruppe und konzentrierte mich mehr auf das Schreiben und weniger auf das Spielen. Diese zurückliegenden Jahre waren für mich eine Art Lehrjahre und so beschloss ich im Jahr 2012 mein eigenes Theaterensemble, ein Wandertheater, ins Leben zu rufen. Weitere Theaterstücke sollten folgen. Darunter befinden sich bis zum heutigen Tag unter anderem auch Dialektstücke, Mittelalterkomödien, Boulevardkömödien, sowie ein Krippenspiel in Versform, welches bereits bei theaterbörse.de unter Vertrag genommen wurde. Manche dieser Stücke kamen auf der Bühne des Wandertheaters mit dem Namen ENSEMBLE KUNTERBUNT zur Aufführung, bzw. zur Uraufführung. Dieses Ensemble leitete ich bis Februar 2020.
Mittlerweile habe ich bereits achtzehn Theaterstücke verfasst. Zusätzlich entstanden in den letzten Jahren auch noch ein paar Kinder- und Jugenbücher, die aber zurzeit noch keinen Verlag haben.
„Schreiben ist Stoffwechsel für das Gehirn“, diesem Motto möchte ich in meiner weiteren Schaffensphase treu bleiben.
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Heute stellen wir euch ein 40-minütiges Krippenspiel in Versform vor. Es stammt aus der Feder von Michael Jellinek, den wir herzlich als neuen Autor in unserem Verlag begrüßen.
Das Stück eignet sich für Erwachsene oder ältere Schüler:
Die weltberühmte Geschichte über die Geburt Jesu erzählt in ansprechender Versform vor historischem Hintergrund. Ein traditionelles Krippenspiel über Religionsverfolgung, Herbergssuche, menschliche Nächstenliebe und ein friedliches Miteinander: Eine 700 Jahre alte Prophezeiung, die besagt, dass der Messias in Bethlehem zur Welt kommen würde, soll sich in diesen Tagen erfüllen. So geschieht es also, dass sich das ganze Römische Reich auf den mühsamen Weg zur Volkzählung macht.
Schaut doch mal rein: Ein Kind ward uns geboren
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